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Wegen Hepatitis A: „Zwangs-Ferien“ für 220 Grundschüler

Solingen. Wegen einer Infektion mit der ansteckenden Lebererkrankung Hepatitis A haben 220 Kinder einer Grundschule in Solingen seit Mittwoch für mindestens zwei Wochen „Zwangs-Ferien“. Eine Schülerin habe sich bei ihrer bereits erkrankten jüngeren Schwester infiziert, teilte die Stadt mit. Da wegen einer Projektwoche in der vergangenen Woche die Klassenverbände aufgelöst wurden, seien alle Kinder miteinander in Kontakt gekommen. Den Eltern sei dringend empfohlen worden, ihre Kinder impfen zu lassen. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Zwei Wochen nach einer Hepatitis A-Impfung sei die Ansteckungsgefahr gebannt, so dass die Schule dann wieder ihren Unterricht aufnehmen könne, hieß es. Kinder, die nicht geimpft würden, dürften erst nach einer Inkubationszeit von vier Wochen wieder zur Schule kommen. Für die Lehrer gelte die Zwangspause nicht: Sie sollten die unterrichtsfreie Zeit für schulrelevante Vor- und Nachbereitungen nutzen.

Hepatitis A ist eine Leberentzündung, die meist ohne Komplikationen von selbst ausheilt. Die Ansteckung erfolgt oft über mit Fäkalien verunreinigte Lebensmittel.

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