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Weigl über Nachwirkungen des BVB-Attentats: „Geht mir gut“

Dortmund. Mit „unglaublicher Angst“ hat Fußballprofi Julian Weigl den Bombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund vor gut einem Jahr erlebt. „Ich habe mich zuerst nicht getraut, aus dem Bus auszusteigen“, sagte der 22-Jährige am Mittwoch als Zeuge vor dem Dortmunder Landgericht aus. Auch heute fahre er nur ungern am Ort des Geschehens vorbei, räumte der Fußballer ein. Insgesamt gesehen habe er die Erlebnisse jedoch verarbeitet und könne zum Glück sagen: „Es geht mir gut.“

Weigl über Nachwirkungen des BVB-Attentats: „Geht mir gut“

Der BVB-Profi Julian Weigl äußerte sich im Prozess um den Anschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund. Foto: Ina Fassbender

Am Mittwoch hört das Dortmunder Landgericht im Prozess um den Bombenanschlag Zeugen, die am 11. April 2017 im Mannschaftsbus saßen. Unmittelbar nach der Abfahrt am Teamhotel zum Champions-League-Heimspiel gegen AS Monaco waren damals drei Sprengsätze explodiert. Dabei wurden der damals noch für Dortmund spielende Marc Bartra und ein Polizist verletzt. Der Angeklagte Sergej W. hat zugegeben, die Bomben gezündet zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Sergej W. 28-fachen versuchten Mord vor.

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