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Weitere Aussage eines Rechtsmediziners im Loveparade-Prozess

Düsseldorf. Im Loveparade-Prozess vernimmt das Landgericht Duisburg am Dienstag den Rechtsmediziner Lars Althaus. Als Leiter des Instituts für Rechtsmedizin im Duisburger Klinikum obduzierte er nach dem Unglück mehrere Opfer.

Weitere Aussage eines Rechtsmediziners im Loveparade-Prozess

Die Statue Justitia mit der Waage in der Hand steht auf einem Tisch. Foto: Peter Steffen/Archiv

Mit der Aussage des Rechtsmediziners Lars Althaus wird heute der Loveparade-Prozess in Düsseldorf fortgesetzt. Althaus war zum Zeitpunkt des Unglücks vor knapp acht Jahren Leiter des Instituts für Rechtsmedizin im Duisburger Klinikum. Er obduzierte mehrere der 21 Toten. Gleichzeitig ist er der vorerst letzte Rechtsmediziner, der im Prozess vernommen wird.

Beim Loveparade-Unglück am 24. Juli 2010 in Duisburg waren in einem Gedränge 21 Menschen erdrückt und mindestens 652 verletzt worden. Der Prozess vor dem Landgericht Duisburg gegen sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier Beschäftigte des Veranstalters Lopavent hatte im Dezember begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem fahrlässige Tötung vor. Aus Platzgründen findet der Prozess in einer Kongresshalle in Düsseldorf statt.

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