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Werder guckt nicht nach oben: „Alles andere ist Humbug“

Bremen. Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt denkt trotz der konstant guten Leistungen und acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 nicht über die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb nach.

Werder guckt nicht nach oben: „Alles andere ist Humbug“

Brachte Werder zurück in die Erfolgsspur: Bremen-Coach Florian Kohfeldt. Foto: Marius Becker

„Die Situation ist immer noch extrem gefährlich. So lange noch nichts entschieden ist, werde ich das Thema nicht beiseite schieben und dafür sorgen, dass die Mannschaft das auch nicht macht“, sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten.

Mit einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag (15.30 Uhr) können die Hanseaten bei Niederlagen der Konkurrenz auf einen einstelligen Tabellenplatz klettern. „Wir wollen den Klassenerhalt schaffen. Alles andere ist Humbug“, sagte Sportchef Frank Baumann. „Wir sind definitiv noch nicht gerettet.“ 

Die Hanseaten gewannen drei der vergangenen vier Liga-Spiele und haben sich als Tabellenzwölfter vorerst aus der Abstiegszone befreien können. Der Rückstand auf Rang sieben, der möglicherweise für die Europa-League-Qualifikation reicht, beträgt sechs Zähler.

Eine Rückkehr von Thomas Schaaf als neuer Technischer Direktor bei Werder Bremen würde Kohfeldt sehr begrüßen. „Ich würde mich über einen Austausch mit ihm freuen. Er wäre fachlich und von der Persönlichkeit für uns alle ein großer Gewinn“, sagte Kohfeldt. „Aufgrund seiner Vergangenheit und Erfahrung gibt es vom Profil her keinen besseren als Thomas Schaaf.“

Der frühere Bremer Meistertrainer soll zum 1. Juli 2018 die neu geschaffene Stelle bei den Hanseaten bekleiden. „Er ist unser Wunschkandidat“, bestätigte Sportchef Frank Baumann. „Ich hoffe, wir sind Ende April einen Schritt weiter. Die Gespräche werden dazu zeitnah fortgesetzt. Ich hoffe, dass wir eine Einigung erzielen können.“

Schaaf, von 1999 bis 2013 Trainer in Bremen, äußerte sich sehr interessiert am neuen Posten. „Wir sind in guten Gesprächen und uns einig, dass eine Zusammenarbeit für beide Seiten profitabel wäre“, sagte der 56-Jährige der „Bild“-Zeitung. Ein endgültiges Ja ist das allerdings noch nicht. „Wenn ich mich jetzt für die neue Aufgabe entscheide, bedeutet das auch, dass ich mich für die nächsten zwei, drei Jahre gedanklich vom Posten eines Trainers verabschieden muss. Das macht man nicht mal so“, sagte Schaaf dem Onlineportal deichstube.de. „Aber, egal was passiert, ich würde in dieser Zeit bei Werder nicht wieder als Trainer arbeiten – weder extern noch intern.“

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