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Bahnhof: Stadt will gegen willkürlich abgestellte Fahrräder vorgehen

WERNE Es war ein schweres erstes Jahr für die Radstation am Bahnhof. Doch zum Geburtstag der Perthes-Werk-Einrichtung kündigt die Stadt Unterstützung an und denkt über Abstellverbote für willkürliche geparkte Fahrräder nach.

von Von Daniel Claeßen

, 05.06.2008
Bahnhof: Stadt will gegen willkürlich abgestellte Fahrräder vorgehen

"Wild" abgestellte Fahrräder soll es bald auf dem Bahnhofsvorplatz nicht mehr geben.

Für die Stadt steht eine Schließung der gering ausgelasteten Radstation außer Frage: „Die Einrichtung ist erforderlich, auch in unserem Bestreben, die Leute aus dem Auto aufs Fahrrad zu holen“, erklärte Dr. Ralf Wagner, Leiter der Abteilung für Umwelt und Verkehr.

Für das Umfeld der Station kündigte er Veränderungen an: „Es häufen sich Beschwerden von Autofahrern über willkürlich abgestellte Fahrräder“, so Wagner. Diese drohten umzustürzen und die Autos zu beschädigen.

Abstellverbote angekündigt

Darüber hinaus habe das Land NRW nicht die Renovierung des Platzes bezahlt, nur damit dieser wild zugestellt würde. „Deshalb wird es Maßnahmen wie zum Beispiel Abstellverbote geben“, sagte der städtsiche Mitarbeiter. Davon könnte die Radstation profitieren.

Der Ärger der betroffenen Radfahrer dürfte sich nach Meinung von Diakonin Sabine Riddermann in Grenzen halten: „Wer erst mal den Service der Radstation kennen gelernt hat, ist in der Regel voll zufrieden.“

"Zufriedene Kunden"

Auch deshalb gingen die Auslastungszahlen weiter nach oben. „Außerdem bedeutet ein schlechtes Jahr nicht, dass sich das Perthes-Werk zurückzieht“, schob sie Gerüchten sofort einen Riegel vor.

Statt nach Schmerzgrenzen zu fragen – die es für sie momentan nicht gäbe – solle man das „für Werne nicht unwesentliche Angebot für den zweiten Arbeitsmarkt“ berücksichtigen. „Es ist sich kaum jemand bewusst, was die Integration und Vermittlung für unserer Beschäftigten bedeutet“, so die Diakonin.

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