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Christophorus-Kindergarten ist fast fertig gestellt

WERNE "Ein düsteres Kapitel hat ein gutes Ende gefunden." Das düstere Kapitel ist für Dr. Heinz Brückmann der katastrophale Brand des Kindergartens St. Christophorus, das gute Ende die bevorstehende Neuereröffnung.

von Von Rudolf Zicke

, 03.10.2007
Christophorus-Kindergarten ist fast fertig gestellt

Noch ist der Kindergarten eine Baustelle, doch bald ist Eröffnung. Der Neubau wurde aus der Feuerversicherung finanziert.

Zunächst gibt?s indes eine "Kindergarten-Voreröffnung", die der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende für Samstag, 13. Oktober , ankündigte. Dann wird um 14.30 Uhr in dem Neubau am Becklohhof ein Gottesdienst gefeiert, anschließend können die Räume erstmals besichtigt werden; zudem wird für die Gäste ein Stehcafé eingerichtet.

Nur noch ein paar Restarbeiten

Kinder und Betreuer müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden, bis sie ihre neue Heimat tatsächlich beziehen können. "Es sind noch einige Restarbeiten zu erledigen", erklärte Dr. Heinz Brückmann, deshalb seien die offizielle Eröffnung, Einweihung und Inbetriebnahme der Drei-Gruppen-Einrichtung für den 10. November vorgesehen. Nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Christophorus ziehen Kinder und Erwachsene mit Fackeln zum neuen Kindergarten, um ihn definitiv in Besitz zu nehmen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt gehören wohl auch die vielen Tränen der Vergangenheit an, die am 29. Juni des vergangenen Jahres geflossen sind, als Jungen und Mädchen, Betreuerinnen, Eltern und Kirchenvorstand vor den Trümmern des Kindergartens standen, den bislang unbekannte Täter in Brand gesetzt hatten.

Spenden zeugen von großer Solidarität

"Ich werde aber nie vergessen" erinnert sich Dr. Brückmann, "wie mir Feuerwehrchef Boshammer vor den lodernden Flammen erklärt hat, dass nichts mehr zu retten sei und er nicht mehr riskieren könne, seine Leute in das Gebäude zu schicken." Seither werden die 75 Kinder in Containern am Berufskolleg betreut - und dies trotz der beengten Verhältnisse offensichtlich sehr gut. "Kein einziges Kind ist abgemeldet worden", freut sich Dr. Heinz Brückmann.

Ohnehin sei die Welle der Solidarität äußerst groß gewesen. Das zeige sich auch an den Spenden aus der Bevölkerung in Höhe von rund 20 000 Euro.

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