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Die Zukunft des Wohnens in Werne

WERNE Die Lebensqualität in Werne nutzen, um erfolgreich den Anforderungen der Zukunft zu begegnen. Prof. Dr. Volker Eichener, Stadtentwicklungsexperte der Ruhruniversität, referierte über die Probleme, Anforderungen aber auch Lösungen, mit denen sich die Stadt in den kommenden Jahren beschäftigen muss.

von Michael Lunemann

, 13.06.2008
Die Zukunft des Wohnens in Werne

Professor Dr. Volker Eichener referierte über "Die Zukunft des Wohnens" im kleinen Kolpingsaal.

„Wir werden weniger, grauer und bunter – auch in Werne.“ Auf diese Kurzformel brachte Prof. Dr. Volker Eichener die zukünftige Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt.

Der Experte für Wohnungswesen, Stadt- und Regionalentwicklung an der Ruhruniversität Bochum war Gastreferent der dritten Veranstaltung des Bürgerforums Stadtentwicklung im kleinen Kolpingsaal. Mithilfe zahlreicher Bilder veranschaulichte der Professor „Die Zukunft des Wohnens“ im nördlichen Siedlungsbereich des Kreises Unna und stellte fest: „Werne steht noch positiv dar.“

Kinder, Singles und Senioren

Die Wohnungsnachfrage werde steigen, weil auch hier die Lebensstile und –formen vielfältiger würden. Das spiegele sich in unterschiedlichen Haushaltstypen wie Alleinerziehende mit Kindern, Singles, Senioren oder die traditionelle Kernfamilie wider. „Die Zielgruppen auf dem Wohnungsmarkt werden grauer und bunter.“

Eichener empfahl: „Nutzen Sie die hohe Wohn- und Lebensqualität, die Sie in Werne haben. Positionieren Sie ihre Stadt, indem Sie Qualitäten schaffen.“ Deshalb müsse die Stadt mehr Bauland schaffen, die Preise hierfür senken und Wahlmöglichkeiten schaffen. Und vor allem auch eng mit den einzelnen Akteuren wie Unternehmen, Städteplanern und Ratsfraktionen zusammenarbeiten. „Die Kunst wird sein, im Zukunft die richtige Nische zu treffen“, sagte der Professor.

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