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Ein letztes Pfeifen vor dem Umzug

Orgel in der Konrad-Kirche in Werne

15 Jahre ist die Orgel in der St.-Konrad-Kirche in Werne erst alt. Nun wird sie abgebaut. Am Sonntag lauschten die Kirchgänger ihr ein letztes Mal in der gewohnten Umgebung. Es steht ein Umzug an.

Werne

, 19.02.2018
Ein letztes Pfeifen vor dem Umzug

Ein letztes Mal ertönte die Orgel in der St.-Konrad-Kirche. Demnächst steht die Orgel an anderer Stelle. © Dominik Gumprich

Es gibt den Ausspruch „neu ist immer besser“. Altes muss demnach weichen, eine Veränderung steht an. Das ist nicht immer leicht. Die Menschen schätzen Kontinuität, das gewohnte Umfeld. Das bricht der St.-Konrad-Gemeinde weg. Das Kirchenschiff wird wie berichtet abgerissen. Es bleibt nur der Chorraum samt Kirchturm.

Erster Vorbote der Veränderung war am Sonntag der 9.30-Uhr-Gottesdienst. Zum letzten Mal ertönte in der Konrad-Kirche die Orgel. Sie zieht um. Nicht weit. Nur circa 3,3 Kilometer in den Werner Westen. Bald erklingt sie in der Kirche Maria Frieden.

Veränderungen prägen das Leben

Den Gottesdienst leitete Pfarrdechant Jürgen Schäfer. Er versuchte den Kirchgängern die Angst vor der Veränderung zu nehmen. „Heute ist ein historischer Tag“, sagte er in seiner Predigt, „mit dem Gottesdienst fängt die Veränderung an. Aber das prägt unser ganzes Leben. Es kann nicht immer alles so bleiben, wie es ist.“

In St. Konrad entsteht anstelle des Kirchenschiffs ein Neubau für die Zentralrendantur, also die Verwaltungseinrichtung für die Dekanate Hamm/Werne und Lüdinghausen. Der Chorraum bleibt als Gebetsraum erhalten. Und auch den Kirchturm wird man weiterhin aus der Ferne sehen können.

„Großer Gott wir loben dich“ zum Abschluss

Am Ende des Gottesdienstes, den der Kirchchor Maria Frieden mitgestaltete, erklang das Lied „Großer Gott wir loben dich“. „Wir haben uns genau dieses Stück überlegt, weil Orgeln zu Ehren Gottes erbaut werden. Und zu diesen Ehren wird sie auch weiter spielen“, sagte Schäfer.

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