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Kinderhospizdienst sucht dringend Helfer

WERNE Der ambulante Kinderhospizdienst im Kreis Unna und Hamm wurde 2004 gegründet und bietet eine Begleitung der Familien im Umkreis von 50 Kilometern an. Derzeit gibt es 30 ehrenamtliche Helfer, doch ihre Zahl ist immer noch zu gering.

von Von Daniel Rustemeyer

, 27.06.2008
Kinderhospizdienst sucht dringend Helfer

Der Kinderhospizdienst sucht Unterstützung.

Dieser Hospizdienst, der unter der Dachmarke des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. angesiedelt ist, finanziere sich im Augenblick überwiegend durch Spenden und durch Fördermittel der Krankenkassen. „Letztlich erhöht dies die Lebensqualität der erkrankten Kinder und deren Familien“, erklärte Heike Gründken, hauptamtliche Mitarbeiterin des ambulanten Kinderhospizdienstes.

Mehr Hilfe für die Familien

Derzeit werden 23 Familien durch diesen Dienst begleitet. „Für die Familien stehen uns 30 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen zur Verfügung – das ist natürlich viel zu wenig!“. Denn Ziel soll es sein, dass zukünftig zwei ehrenamtliche Mitarbeiter die Möglichkeit bekommen, eine Familie zu begleiten.

 „Daher suchen wir dringend nach neuen, engagierten Mitarbeitern, um dieses Ziel auch einmal realisieren zu können“, sagte Heike Gründken. Die Mitarbeiterin informiert und berät betroffene Familien, schult ehrenamtliche Mitarbeiter, koordiniert Schulungen und kümmert sich um die Vernetzungsarbeit zu Schulen, arbeitet in Trauergruppen und Schmerzambulanzen.

Vielfältige Aufgaben

 Auf der anderen Seite steht die Aufgabe der freiwilligen Helfer: Sie begleiten und unterstützen lebensverkürzend erkrankte Kinder und ihre Familien, engagieren sich für die Öffentlichkeitsarbeit, halten Vorträge an Schulen und kümmern sich um den Bereich Spenden und Sponsoring.

Letzteres sei jedoch enorm wichtig: „Um weiterhin viele betroffene Familien durch ehrenamtliche Mitarbeiter zu unterstützen, sind wir auf zahlreiche Spenden angewiesen“, gab Heike Gründken eindeutig zu verstehen. Sie hoffe auch auf Großspender, die sich für eine langfristige Unterstützung bereit erklären würden.

Eine Reportage und weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Samstags-Ausgabe der Ruhr Nachrichten.

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