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«Münstertor» wächst weiter

Bauantrag für dritten Abschnitt des Millionenprojekts am Hansaring

24.05.2007

Architekt Heinz Schlierkamp hat in diesen Tagen im Auftrag des Investors, der Lüdinghausener LH Immobilien, bei der Stadtverwaltung den Bauantrag für das Millionen-Projekt am Hansaring eingereicht und hofft auf eine zügige Genehmigung. «Sobald sie da ist, legen wir los», sagt Schlierkamp. Zuvor allerdings muss die Abrissbirne noch «ran» und den letzten Rest der alten Moormannschen Halle, nämlich Fassade und Außenwände, beseitigen. Das soll laut «Baumeister» Heinz Schlierkamp bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen geschehen. Verschont werden dabei - entgegen ersten Planungen - die beiden Wohnhäuser östlich der Halle. «Sie werden in den Neubau integriert», erklärte Heinz Schlierkamp weiter. Geeinigt haben sich der Investor und das Umweltamt des Kreises Unna über die Altlastenbeseitigung des Geländes. Aus einem alten unterirdischen Tank war Benzol ins Erdreich gedrungen - laut Schlierkamp allerdings deutlich weniger, als zunächst befürchtet worden war. Deshalb ist die Sanierung auch nicht extrem aufwändig. Insgesamt entstehen am Hansaring etwa 20 barrierefreie Miet- und Eigentumswohnungen, die indes noch nicht komplett verkauft sind: 15 im Neubau, vier oder fünf in den existierenden Häusern. Außerdem ist eine Sozialstation der Caritas vorgesehen. Ursprünglich war entlang des Hansarings eine so genannte «Riegelbebauung» mit 39 Wohneinheiten geplant. Unter anderem ein Gerichtsurteil, das auf Antrag eines Nachbarn den Bebauungsplan gekippt hat, hat zu einer Verkleinerung des Bauvorhabens geführt. «Das Gebäude wird dreigeschossig mit Staffelgeschoss in Massivbauweise errichtet, mit Putz und Klinkern versehen» berichtet Heinz Schlierkamp weiter. Der Architekt rechnet mit einer Bauzeit von neun bis zwölf Monaten - je nach Wetterlage. Der dritte Bauabschnitt komplettiert die beiden bestehenden Komplexe der «Residenz Münstertor», die bereits vor zwei Jahren mit zehn Eigentums- sowie 30 Mietwohnungen fertig gestellt worden waren. zi-

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