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Nur wenige Badegäste gratulierten Natur-Solebad zum 20. Bestehen

WERNE Die Besucherflut im Natur-Solebad blieb aus. Hatten die „Geburt“ des Freizeitbades vor 20 Jahren noch mehrere tausend Werner Bürgerinnen und Bürger gefeiert, so waren am Samstag nur wenige hundert Badegäste dem Aufruf der Bad-Leitung gefolgt: „Feiern Sie mit uns den 20. Geburtstag unseres Freibades.“

von Von Michael Lunemann

, 29.06.2008
Nur wenige Badegäste gratulierten Natur-Solebad zum 20. Bestehen

Wassergymnastik stand auf dem Angebot zum 20. Bestehen.

Obschon Bad-Betriebsleiterin Ursula Stiefken für die Geburtstagsfeier ein abwechslungsreiches Programm organisiert hatte, fiel die Resonanz über den Tag gerechnet eher mäßig aus. Vor allem in den Abendstunden herrschte in den Schwimmbecken und auf der eigens hergerichteten Tanzfläche gähnende Leere.

Offiziellen Vertreter ließen sich nicht blicken

Selbst offizielle Vertreter aus Rat und Verwaltung nahmen keine Notiz von den Feierlichkeiten. Niemand gratulierte zum 20. Geburtstag. Um so mehr Spaß hatten die Stamm- und Badegäste die tagsüber von 10 bis 19 Uhr die Freizeiteinrichtung besuchten. Die Zephyrus- Agentur für Events und Promotion und die Tauchsportabteilung des TV-Werne sorgten für Spaß und Spannung.Viele nutzten die Gelegenheit, um erstmals mit einer so genannten ABC-Ausrüstung – Schnorchel, Tauchmaske und Schwimmflossen – einen Teil des Sportbeckens zu erkunden.

Ausgebildete Taucher zeigten den Anfängern dann, wie eine Taucherausrüstung samt Atemgerät richtig angelegt wird und begaben sich mit ihnen auf Erkundungstour im Becken: Bis auf ein paar Gummihaie gab es allerdings nichts zu entdecken. Denn: „Das Faszinierenste am Tauchen ist die Stille und die Schwerelosigkeit“, weiß Dietmar Strugholz von der TV-Tauchsportabteilung.

Süße Früchtchen

Wesentlich kraftraubender waren da die Wettbewerbe, die das vierköpfige Zephyrus-Team veranstaltete: In schweren Pullovern um die Wette schwimmen, mit Skiern über die Wiese hetzen, mit Bobby-Cars über eine Parcours rasen oder möglichst viele Gummienten mit einem Schlauchboot aus dem Wasser retten.

Und auch die Saunagäste kamen an diesem Festtag nicht zu kurz. Auf sie warteten verschiedene Sauna-Aufgüsse und besonders „süße Früchtchen“: Erdbeeren mit Honig überzogen.

Die für den Abend hergerichtete Tanzfläche im Natur-Solebad blieb leer. Und auch das Nacht-Schwimmen bis um 1 Uhr stieß auf geringes Interesse. Das gab Bad-Leiterin Ursula Stiefken die Möglichkeit, mit vielen Stamm- und Badegästen anzustoßen. Obschon sie mit vielen auch die eine oder andere Erdbeere vernaschte, gebadet wurde in der Sole, nicht im Sekt, wie versprochen. 

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