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Pfarrer Dr. Hans Lohmann startet seinen Dienst auf Zeit

Martin-Luther-Gemeinde

In spätestens zwei Jahren wird Pfarrer Dr. Hans Lohmann die evangelische Martin-Luther-Gemeinde wieder verlassen. Der Pastor auf Zeit wurde dennoch von der Gemeinde herzlich empfangen.

Werne

, 02.07.2018
Pfarrer Dr. Hans Lohmann startet seinen Dienst auf Zeit

Dr. Hans Lohmann ist als Übergangspfarrer in Werne gestartet. © Jürgen Wolter

„Es war für mich ein richtig guter Start. Ich hatte gehofft, dass ich freundlich empfangen werde. Aber dass es so herzlich wird, damit hatte ich nicht gerechnet“, sagte Pfarrer Lohmann. Mit einem Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche begann für den Geistlichen am Sonntag der erste Tag an seiner neuen Wirkungsstätte. Pfarrerin Kerstin Goldbeck, stellvertretende Superintendantin des Kirchenkreises Hamm, stellte den gebürtigen Mindener vor und machte direkt deutlich: „Herr Lohmann ist nur vorübergehend hier.“

Vertrag für ein Jahr

Denn Hans Lohmann übernimmt den sogenannten Pastoralen Dienst im Übergang (PDÜ). Weil die Pfarrstelle im 1. Pfarrbezirk der Evangelischen Kirchengemeinde Werne immer noch unbesetzt ist, hatte das Presbyterium sich für eine Interimslösung entschieden. Denn Ende März hatte die potenzielle Kandidatin Karin Daniel ihre Bewerbung überraschend zurückgezogen (wir berichteten).

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Zunächst ist Hans Lohmann für ein Jahr als Pfarrer in der hiesigen Gemeinde angestellt. Ist die Stelle bis dahin weiter vakant, verlängert er um ein weiteres Jahr. Doch dann ist definitiv Schluss – ohne Wenn und Aber. Neben seiner pastoralen Arbeit wird sich Lohmann deshalb intensiv um die Frage kümmern, wie man die Gemeinde für einen neuen Pfarrer zukunftsfähig und attraktiv machen kann.

„Ich bin optimistisch“

Wie zuversichtlich ist er, dass die vakante Stelle bald besetzt werden kann? „Das ist die schwierigste Frage. Ich halte es für möglich. Wie es konkret ausgehen wird, muss sich zeigen. Ich mache da ungern eine Vorhersage. Es ist gar nicht so einfach, eine Gemeinde und einen Pfarrer zusammen zu bringen. Aber ich bin optimistisch“, sagt der 59-Jährige.

Hans Lohmann hat Erfahrung mit dem Pastoralen Dienst im Übergang (PDÜ). Als erster Pfarrer in Westfalen hat er bereits in Lünen und in Marl Gemeinden auf Zeit betreut und auf der Suche nach einem Pfarrer beraten. Beide Stellen wurden innerhalb von zwei Jahren neu besetzt.

Das perfekte Startpaket

Nun startet Hans Lohmann, der vor den beiden PDÜ-Stellen 15 Jahre lang in einer Gemeinde im Sauerland Pfarrer war, in seine neue, vorübergehende Pfarrstelle. Für den Anfang gab es für den Übergangspfarrer, der täglich aus Unna in die Lippestadt pendeln wird, das perfekte Startpaket: Neben einem Stadtplan von Werne und einem Buch zur Geschichte der Stadt gaben die Verantwortlichen ihm den Hinweis, sich das letzte Wochenende im Oktober, für Sim-Jü, frei zu halten.

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