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Prozess um Elternmord: Ex-Freundin im Zeugenstand

WERNE/ DORTMUND Im Prozess gegen Elternmörder Carsten O. (41) hat am Montag die ehemalige Lebenspartnerin des Werners ausgesagt. Die 30-jährige Frau aus Dülmen erklärte vor dem Dortmunder Schwurgericht, dass der Beschuldigte schon früher ein schweres Alkoholproblem gehabt habe.

von Von Martina Schuch

, 16.06.2008
Prozess um Elternmord: Ex-Freundin im Zeugenstand

Was war ausschlaggebend für die Tat - Alkoholmissbrauch oder eine psychische Störung des Angeklagten? Darum ging es unter anderem an diesem Prozesstag.

Die Zeugin hatte Carsten O. im Jahr 1998 nach ihrem Abitur auf einer Feier kennen gelernt. Zwei Jahre später kam ihr gemeinsamer Sohn auf die Welt. Zu diesem Zeitpunkt war die Beziehung jedoch schon wieder so gut wie beendet.

Alkohol, um abzuschalten

Die 30-Jährige erzählte den Richtern, dass Carsten O. schon damals nicht habe schlafen und abschalten könne. Deshalb habe er Alkohol getrunken. Wörtlich sagte sie im Prozess: „Er hat immer denken müssen.“

Problematisches Verhältnis zu den Eltern

Das Verhältnis zwischen dem Beschuldigen und dessen Eltern beschrieb seine ehemalige Freundin als problematisch. Es habe keine Herzlichkeit und keine Fürsorge von Seiten der Eltern gegeben. Wichtig sei immer nur gewesen, den Schein nach außen hin zu wahren.

Der Prozess wird fortgesetzt.

Weitere Hintergründe lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Ruhr Nachrichten.

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