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Solebad-Beschäftigte wenden sich mit Sorgen an Landrat

Makiolla will Gespräch mit Tappe suchen

16.05.2007

Werne Eine große Gruppe schart sich um den kleinen Pavillon des Landrats Michael Makiolla auf dem Markt. Es sind zu viele, sie passen gar nicht hinein. Doch davon lässt sich niemand aus der Gruppe um die Personalratsvorsitzende der Stadtverwaltung, Gabi Wylegala-Blechschmidt, irritieren. Schließlich geht es um eine Botschaft, die es zu überbringen gilt. Ein DIN-A4-Blatt mit einem Dutzend Unterschriften wechselt den Besitzer. Es geht an Landrat Makiolla auf dessen erster Bürgersprechstunde in Werne. Dieses Schreiben wurde aufgesetzt auf der Personalrätekonferenz des Kreises. «Mit Befremden», steht darin, «nehmen die Personalräte des Kreises Unna zur Kenntnis, dass die Stadt Werne die bislang städtischen Beschäftigten des Natur-Solebades Werne ohne tarifliche Bindung und zu wesentlich schlechteren Bedingungen in eine Bad-Betriebsführungs-GmbH überleiten will.» Wylegala-Blechschmidt, die die Resolution mit 25 Beschäftigten des Solebades übergeben hat, erläutert den Hintergrund: «Die Personalräte hatten erfahren, dass, wenn im Kreis Unna ein städtischer Betrieb in eine GmbH überging, der gültige Tarifvertrag bisher immer beibehalten worden ist.» Passiere dies in Werne nicht, wäre die Situation eine absolut unerfreuliche Ausnahme. Makiolla muss erst einmal beschwichtigen: «Als Landrat ist mir eine direkte Einmischung nicht möglich.» Aber, so verspricht er, er wolle auf «persönlicher Ebene» Unterstützung bieten und das Gespräch mit Bürgermeister Rainer Tappe suchen. Unter den Beschäftigten bleibt die Stimmung ruhig. «Wir wussten in etwa, wie Makiolla reagieren würde», sagt Wylegala-Blechschmidt. «Die Übergabe der Resolution ist in erster Linie ein Zeichen.» So löst die Gruppe sich schließlich auf, der Platz um den Pavillon leert sich. Die Botschaft ist überbracht, das Zeichen gesetzt. Für die insgesamt 42 Mitarbeiter des Solebades geht der Kampf um die Beibehaltung der Tarife nun an anderer Stelle weiter. SK

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