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WIBKE plant integratives Wohnprojekt

WERNE „Wir haben einen Investor gefunden“, teilte Wolfgang Bille, Vorsitzender des Vereins „Werner integrieren behinderte Kinder und Erwachsene“ (WIBKE) mit. Damit werde inntegratives Wohnen demnächst auch in Werne möglich.

von Von Elisabeth Plamper

, 17.06.2008

Das geplante Wohnprojekt soll nach dem Vorbild des „Bielefelder Modells“ entstehen. Über die Details will der Verein in naher Zukunft noch genauer informieren. Geplant ist unter anderem ein Ortstermin in Bielefeld mit dem Investor, Vertretern der Stadt und interessierten Bürgern.

Wohnungen mit Komplettversorgung

Vor gut zwei Jahren, im März 2006, stellten die WIBKE-Mitglieder Elisabeth Grieseler-Middendorf, Ute Heuser und Dagmar Wenner erstmals das Mietwohnprojekt „Heinrichstraße“ in der ostwestfälischen Stadt vor. Es bietet sowohl Wohnungen mit einer Komplettversorgung für Menschen mit Behinderung als auch Wohnraum für Menschen ohne gesundheitlichen Einschränkungen.

„Soviel Selbständigkeit wie möglich – soviel Hilfe wie nötig" – so der Grundgedanke. Ausschlaggebend sich für ein solches zukunftsorientiertes, soziales Wohnprojekt auch in Werne zu engagieren, waren unter anderem die Überlegungen: „Was wird aus unseren Kindern mit Behinderung, wenn sie erwachsen werden oder wir als Eltern beispielsweise aus Altersgründen nicht mehr für sie sorgen können.“

Unterstützung fand WIBKE damals bei weiteren Organisationen wie beispielsweise der Initiative Down-Syndrom Kreis Unna e. V. (IDS).

Positiver Jahresrückblick

In seiner Jahreshauptversammlung am Montag blickte der Verein auf ein positives Geschäftsjahr 2007 mit zahlreichen Veranstaltungen, die auch in der Öffentlichkeit auf gute Resonanz stießen, zurück.

Für das kommende Jahr stehen die Veranstaltungen ebenfalls fest. Zu den Höhepunkten zählen die „80-er und 90-er-Party“ im Jugendzentrum Rapunzel am 23. August 08 unter Federführung von Anna-Lena Roemer und Sandra Kipp.

Eine „Tour auf Rollen“ ist im Mai 09 geplant. Die Weiterführung des wöchentlich stattfindenden „Schachcafés“ ist durch Sponsoring ebenfalls gesichert“, bestätigte Dagmar Wenner. Um seine Arbeit auch in Zukunft in bewährter Weise durchzuführen und auch auszuweiten wünscht sich der Verein allerdings noch weitere neue Mitglieder. 

Kontakt: W.I.B.K.E. e. V. Dagmar Wenner, (0 23 89) 31 68; www.werne.de/FIT/wibke.htm; www.altundjung.org

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