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"Zukunft, wir kommen!"

WERNE Hubertus Steiner, Leiter der Hauptschule am Windmühlenberg, wusste um die Besonderheit dieses Moments: "In Zukunft wird ein Hauptschulleiter kaum noch Gelegenheit haben, auf einer Abschlussfeier vor so vielen Leuten zu sprechen."

von Von Daniel Claeßen

, 13.06.2008
"Zukunft, wir kommen!"

Die Schulband spielte Hits wie "We are sailing", "Rollercoaster" und "Wonderwall".

105 Schüler verabschiedeten sich Donnerstag ganz offiziell im Kolpingsaal von ihrer Schulzeit. Obwohl: "Viele von euch haben sich entschlossen, weiter die Schulbank zu drücken", fuhr Steiner fort. 63 Schüler haben Ausbildungsverträge unterschrieben, lediglich drei Schüler konnten noch nicht vermittelt werden.

Würdigung

Steiner würdigte die Leistung der Abschlussklasse 2008, die "besonders unter den Begleitumständen zu leiden hatte". "Neue Schule, neue Lehrer, neue Regeln - das hat euch getroffen", kommentierte der Schulleiter die Fusion zwischen Fürstenhof- und Marienschule. "Aber ihr habt die Kurve gekriegt." Bürgermeister Rainer Tappe fand ähnlich anerkennende Worte. Gleichzeitig machte er den Schülern Mut: "Ihre Lage ist absolut nicht aussichtslos." Auch wenn sich vielleicht nicht jeder Wunsch sofort erfülle, solle man sein Ziel nicht aus den Augen verlieren - ein Satz, den Schülersprecher Chuck Germino wiederholen sollte.

 Erwachsene Menschen

Zuvor bemerkte der stellvertretende Vorsitzende der Schulpflegschaft, Udo Funhoff: "Es tut gut zu sehen, dass aus euch wilden Teenies von einst so erwachsene Menschen geworden sind." Wem der Dank dafür gebührt, wusste er ebenfalls: "Nicht nur die Schüler, auch die Lehrer haben sehr gute Arbeit geleistet." Der Abend, der musikalisch von der Schulband gestaltet und mit Tanzprojekten der Zehntklässler untermalt wurde, stand unter dem Motto "Zukunft, wir kommen". Dies nahm Bürgermeister Tappe zum Anlass, den Absolventen einen Rat zu geben: "Mit dem Lernen ist nicht Schluss. Seien Sie auf viele weitere Lebenserfahrungen gefasst." Mit Augenzwinkern fügte er hinzu: "Aber an ihrer Schule gab es ja auch immer wieder neue Überraschungen."

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