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Yann Bisseck: „Kindheitstraum erfüllt, aber unglücklich“

Köln. Eigentlich stellt der 1. FC Köln derzeit nur Negativ-Rekorde auf. Doch am Sonntag sorgte er auch für eine positive Bestmarke: Drei Tage vor seinem 17. Geburtstag wurde Yann Aurel Bisseck durch seinen Startelf-Einsatz gegen Hertha BSC zum zweitjüngsten Spieler in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Nur der Dortmunder Nuri Sahin war beim Debüt 27 Tage jünger. Da der in Lüdenscheid geborene Sahin erst seit 2011 die deutsche Staatsbürgerschaft hat, ist U17-Nationalspieler Bisseck sogar der jüngste deutsche Bundesligaprofi, den es bisher gab.

Yann Bisseck: „Kindheitstraum erfüllt, aber unglücklich“

Yann Aurel Bisseck ist am Ball. Foto: Thomas Eisenhuth

Es hätte leichtere Zeitpunkte für einen Einstieg gegeben als dieses wegweisende Spiel des Tabellenletzten. Doch der 16-Jährige blieb cool, überzeugte - war aber anschließend dennoch unzufrieden. „Natürlich möchte man beim Debüt nicht verlieren, deshalb bin ich eher unglücklich“, sagte er nach der 0:2-Niederlage.

Vergessen wird Bisseck den Tag dennoch nie. „Natürlich ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen“, erzählte der Student der Volkswirtschaftslehre. „Ich spiele seit elf Jahren für diesen Club. Also quasi mein ganzes Leben lang.“ Angesichts seiner Leistung und des langfristigen Ausfalls mehrerer Innenverteidiger dürfte er keine Eintagsfliege werden. Bisseck hat sich erstmal im Kader festgespielt.

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