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ZDF-Krimi deutlich vor ARD-Drama

Berlin. Mit „Marie Brand und die Spur der Angst“ konnte das ZDF die meisten Zuschauer vor den Fernseher locken. Über fünf Millionen Menschen schauten Mariele Millowitsch als Kommissarin bei ihren Ermittlungen zu.

ZDF-Krimi deutlich vor ARD-Drama

Marie (Mariele Millowitsch) und Simmel (Hinnerk Schönemann) sind ratlos, warum auf sie geschossen wurde. Foto: Guido Engels/ZDF

Dem Fernsehpublikum war am Mittwochabend entschieden mehr nach Krimi zumute als nach Drama.

Für den ZDF-Krimi „Marie Brand und die Spur der Angst“ mit Mariele Millowitsch, in dem die Kommissarin den Mord an einem Rennstallbesitzer aufklären muss, interessierten sich ab 20.15 Uhr 5,08 Millionen Zuschauer - der Marktanteil betrug 17,7 Prozent.

Mit deutlichem Abstand dahinter landete das ARD-Drama „Spätwerk“ zeitgleich auf Platz zwei. Lediglich 2,17 Millionen Menschen (7,6 Prozent) wollten den Film mit Henry Hübchen sehen, der auf einer Lesereise alkoholisiert einen verhängnisvollen Unfall baut, dabei einen Menschen tötet und das Schuldgeständnis später versteckt zu Papier bringt.

Die RTL-Kuppelreihe „Bachelor in Paradise“ brachte es auf 2,04 Millionen Zuschauer (7,3 Prozent), die Sat.1-Show „21 Schlagzeilen - Die unglaublichsten Geschichten der Welt“ auf 1,87 Millionen (6,8 Prozent) und die Wiederholung des ZDFneo-Krimis „Ein starkes Team: Tödliche Verführung“ auf 1,52 Millionen (5,3 Prozent).

Die ProSieben-Serie „Grey's Anatomy“ hatte 1,23 Millionen Zuschauer (4,3 Prozent), der Kabel-eins-Klassiker „Forrest Gump“ mit Tom Hanks 1,08 Millionen (4,2 Prozent), der Vox-Film „Men in Black“ 1,03 Millionen (3,6 Prozent) und die RTL-II-Reihe „Teenie-Mütter - Wenn Kinder Kinder kriegen“ 0,98 Millionen (3,7 Prozent).

Gut schlug sich das Europa-League-Finale ab 20.45 Uhr auf Sport1. 1,75 Millionen Zuschauer (6,7 Prozent) verfolgten, wie Atlético Madrid 3:0 gegen Olympique Marseille gewann. Das war die vorläufig letzte Europa-League-Übertragung bei Sport1: Im nächsten Jahr liegen die Rechte bei RTL Nitro.

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