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Zäh, anspruchslos, frostsicher - Stadtbäume im Test

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Der Dreizahn-Ahorn stammt aus den Bergwäldern Japans. Er ist hitzeverträglich, aber nur bedingt frosthart, neigt zu Frostrissen und ist salzempfindlich. In seiner Heimat ist er ein beliebter Park- und Straßenbaum, der durch seine gelbrote Herbstfärbung auffällt. Mittlerweile ist er immer häufiger in den Baumschulen vertreten.
Der Dreizahn-Ahorn stammt aus den Bergwäldern Japans. Er ist hitzeverträglich, aber nur bedingt frosthart, neigt zu Frostrissen und ist salzempfindlich. In seiner Heimat ist er ein beliebter Park- und Straßenbaum, der durch seine gelbrote Herbstfärbung auffällt. Mittlerweile ist er immer häufiger in den Baumschulen vertreten.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Blumen-Esche hat sich bisher als durchaus frosthart erwiesen und gleicht auch Austriebsschäden nach Spätfrosten schnell aus. Sie profitiert als Straßenbaum von ihrer Hitze- und Trockenverträglichkeit am Naturstandort auf sonnig-warmen Karsthängen Südosteuropas. Sehr schön ist die dekorative weiße Blüte im Mai, die von Bienen besucht wird.
Die Blumen-Esche hat sich bisher als durchaus frosthart erwiesen und gleicht auch Austriebsschäden nach Spätfrosten schnell aus. Sie profitiert als Straßenbaum von ihrer Hitze- und Trockenverträglichkeit am Naturstandort auf sonnig-warmen Karsthängen Südosteuropas. Sehr schön ist die dekorative weiße Blüte im Mai, die von Bienen besucht wird.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Nordamerikanische Rotesche hat mit ihren geringen Ansprüchen und hohem Regenerationsvermögen nahezu Pioniergehölzcharakter. Ihre weitgehende Resistenz gegen das Eschentriebsterben sowie ihre dekorative gelb- bis gelbviolette Herbstfärbung machen sie zu einer echten Alternative zur heimischen Esche. Während der Anwachsphase kann es Probleme mit Blattläusen geben, die sich aber in den ersten Jahren auswachsen. Nach Meinung der Experten ist "Summit" die beste Sorte für den Einsatz in der Stadt, da sie sich bereits sehr gut in der Hitze Südfrankreichs bewährt hat.
Die Nordamerikanische Rotesche hat mit ihren geringen Ansprüchen und hohem Regenerationsvermögen nahezu Pioniergehölzcharakter. Ihre weitgehende Resistenz gegen das Eschentriebsterben sowie ihre dekorative gelb- bis gelbviolette Herbstfärbung machen sie zu einer echten Alternative zur heimischen Esche. Während der Anwachsphase kann es Probleme mit Blattläusen geben, die sich aber in den ersten Jahren auswachsen. Nach Meinung der Experten ist "Summit" die beste Sorte für den Einsatz in der Stadt, da sie sich bereits sehr gut in der Hitze Südfrankreichs bewährt hat.

Foto: Stadtgrün 2021

Der Ginkgo ist eine langsam wüchsige Art, der durch das ledrige, fächerförmige Laub eine besondere Erscheinung ist. Gegenüber Krankheiten und Schädlingen ist er sehr robust. Er reift schlecht aus, an stark exponierten, kontinental geprägten Orten friert regelmäßig der letztjährige Zuwachs zurück.
Der Ginkgo ist eine langsam wüchsige Art, der durch das ledrige, fächerförmige Laub eine besondere Erscheinung ist. Gegenüber Krankheiten und Schädlingen ist er sehr robust. Er reift schlecht aus, an stark exponierten, kontinental geprägten Orten friert regelmäßig der letztjährige Zuwachs zurück.

Foto: Stadtgrün 2021

Der Lederhülsenbaum ist als Stickstoffsammler ausgesprochen anspruchslos. Durch seine lichte Krone ist er sehr gut für Unterpflanzungen geeignet. Unter den dornenlosen Sorten – ein „Muss“ im Stadtbereich - ist "Skyline" zur Zeit die Sorte mit der schönsten Kronenform. Sie setzt im Gegensatz zur reinen Art so gut wie keine Früchte an.
Der Lederhülsenbaum ist als Stickstoffsammler ausgesprochen anspruchslos. Durch seine lichte Krone ist er sehr gut für Unterpflanzungen geeignet. Unter den dornenlosen Sorten – ein „Muss“ im Stadtbereich - ist "Skyline" zur Zeit die Sorte mit der schönsten Kronenform. Sie setzt im Gegensatz zur reinen Art so gut wie keine Früchte an.

Foto: Stadtgrün 2021

Der Amberbaum erinnert in seinem Habitus an einen Ahorn. Auffällig ist seine Rinde mit den luftgefüllten Korkleisten. Seine rote Herbstfärbung ist spektakulär. Er zeigt im Versuch eine gute Frosthärte, ist jedoch windbruch- und schneelastgefährdet.
Der Amberbaum erinnert in seinem Habitus an einen Ahorn. Auffällig ist seine Rinde mit den luftgefüllten Korkleisten. Seine rote Herbstfärbung ist spektakulär. Er zeigt im Versuch eine gute Frosthärte, ist jedoch windbruch- und schneelastgefährdet.

Foto: Stadtgrün 2021

Der Eisenholzbaum ist außerordentlich anpassungsfähig. Er stammt ursprünglich aus feuchtwarmen Laubwäldern, ist hitzeverträglich und frosttolerant und wächst auf nahezu allen Böden. Besonders attraktiv ist er im Herbst, wenn sich die Blätter von gelb über orange bis violett verfärben.
Der Eisenholzbaum ist außerordentlich anpassungsfähig. Er stammt ursprünglich aus feuchtwarmen Laubwäldern, ist hitzeverträglich und frosttolerant und wächst auf nahezu allen Böden. Besonders attraktiv ist er im Herbst, wenn sich die Blätter von gelb über orange bis violett verfärben.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Zerr-Eiche aus dem Balkan gilt als frosthart, trocken- und hitzeresistent. Leider ist auch sie vom Eichenprozessionsspinner bedroht.
Die Zerr-Eiche aus dem Balkan gilt als frosthart, trocken- und hitzeresistent. Leider ist auch sie vom Eichenprozessionsspinner bedroht.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Ungarische Eiche ist eine weitere, sehr schöne und wüchsige Art aus dem Pool der zur Verfügung stehenden, trockenheitsverträglichen Eichen. Sie ist stärker nachgefragt als in den Baumschulen bisher verfügbar.
Die Ungarische Eiche ist eine weitere, sehr schöne und wüchsige Art aus dem Pool der zur Verfügung stehenden, trockenheitsverträglichen Eichen. Sie ist stärker nachgefragt als in den Baumschulen bisher verfügbar.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Spanische Eiche kommt von Südfrankreich über Spanien bis in den Balkan vor. Sie ist anspruchslos und kalkliebend. Obwohl sie halb-wintergrün ist, zeigt sie sich im Kronenbereich frosthart. Hohe Ausfälle im Versuch gehen hauptursächlich wohl auf die schlechte Baumschulqualität der schwer zu bekommenden Eiche zurück, so dass zur allgemeinen Frosttoleranz noch keine Aussage gemacht werden kann.
Die Spanische Eiche kommt von Südfrankreich über Spanien bis in den Balkan vor. Sie ist anspruchslos und kalkliebend. Obwohl sie halb-wintergrün ist, zeigt sie sich im Kronenbereich frosthart. Hohe Ausfälle im Versuch gehen hauptursächlich wohl auf die schlechte Baumschulqualität der schwer zu bekommenden Eiche zurück, so dass zur allgemeinen Frosttoleranz noch keine Aussage gemacht werden kann.

Foto: Stadtgrün 2021

Der Perlschnur- oder Honigbaum zeichnet sich durch eine hohe Hitzebeständigkeit und Trockenstresstoleranz aus. Er ist an kontinental geprägten Standorten zumindest in der Jugend nur bedingt frosthart und neigt zu Stammrissen. Die Sorte "Regent" hat im Vergleich zur reinen Art eine relativ schmale Krone. Die späte Blüte im Juli kommt den Bienen zugute.
Der Perlschnur- oder Honigbaum zeichnet sich durch eine hohe Hitzebeständigkeit und Trockenstresstoleranz aus. Er ist an kontinental geprägten Standorten zumindest in der Jugend nur bedingt frosthart und neigt zu Stammrissen. Die Sorte "Regent" hat im Vergleich zur reinen Art eine relativ schmale Krone. Die späte Blüte im Juli kommt den Bienen zugute.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Silber-Linde gilt auf Grund ihrer hohen Trockenstresstoleranz als eine der wichtigsten Linden für den prognostizierten Klimawandel. Sie ist nicht anfällig für das Stigmina-Triebsterben und wird wegen der silbrig-filzigen Blattunterseite von Blattläusen gemieden. Die wichtigste Sorte mit der dichten, regelmäßig aufgebauten Krone und dem durchgehendem Leittrieb ist "Brabant". Als kontinentale Art gilt sie als frosthart, ist aber am Kältestandort in Hof in zwei Wintern stark zurückgefroren.
Die Silber-Linde gilt auf Grund ihrer hohen Trockenstresstoleranz als eine der wichtigsten Linden für den prognostizierten Klimawandel. Sie ist nicht anfällig für das Stigmina-Triebsterben und wird wegen der silbrig-filzigen Blattunterseite von Blattläusen gemieden. Die wichtigste Sorte mit der dichten, regelmäßig aufgebauten Krone und dem durchgehendem Leittrieb ist "Brabant". Als kontinentale Art gilt sie als frosthart, ist aber am Kältestandort in Hof in zwei Wintern stark zurückgefroren.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Ulmen sollten in Zukunft wieder mehr verwendet werden, da es sich grundsätzlich um sehr belastbare Bäume handelt. Dank der resistenten Sorten ist das Ulmensterben kein Problem mehr. "Lobel" zählt zu den weitgehend resistenten Sorten. Ihre Vorzüge sind der schlanke Wuchs, die dichte Verzweigung sowie die langanhaftende, sattgrüne Belaubung. Sie gehört zu den windfesten Baumarten und kann auch in Küstengebieten gepflanzt werden.
Die Ulmen sollten in Zukunft wieder mehr verwendet werden, da es sich grundsätzlich um sehr belastbare Bäume handelt. Dank der resistenten Sorten ist das Ulmensterben kein Problem mehr. "Lobel" zählt zu den weitgehend resistenten Sorten. Ihre Vorzüge sind der schlanke Wuchs, die dichte Verzweigung sowie die langanhaftende, sattgrüne Belaubung. Sie gehört zu den windfesten Baumarten und kann auch in Küstengebieten gepflanzt werden.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Zelkove ist in Japan ein wichtiger Straßenbaum. Bei starken Frösten neigt sie zu Stammrissen, die aber im Allgemeinen gut überwallt werden. Sie ist gesund und überrascht mit einer auffälligen orange- bis dunkelroten Herbstfärbung.
Die Zelkove ist in Japan ein wichtiger Straßenbaum. Bei starken Frösten neigt sie zu Stammrissen, die aber im Allgemeinen gut überwallt werden. Sie ist gesund und überrascht mit einer auffälligen orange- bis dunkelroten Herbstfärbung.

Foto: Stadtgrün 2021

Der Schneeballblättrige Ahorn kommt in Südeuropa bis zur südwestlichen Schweiz vor und wächst dort in Bergwäldern. Er ist in Bezug auf den Boden sehr anpassungsfähig. Auf Grund seiner Herkunft ist der kleine bis mittelgroße Baum mit breiter Krone wärmeliebend und hitzeverträglich.
Der Schneeballblättrige Ahorn kommt in Südeuropa bis zur südwestlichen Schweiz vor und wächst dort in Bergwäldern. Er ist in Bezug auf den Boden sehr anpassungsfähig. Auf Grund seiner Herkunft ist der kleine bis mittelgroße Baum mit breiter Krone wärmeliebend und hitzeverträglich.

Foto: Stadtgrün 2021

Der Rot-Ahorn "Somerset" ist mit seiner brillanten roten Herbstfärbung eine außergewöhnliche Erscheinung.
Der Rot-Ahorn "Somerset" ist mit seiner brillanten roten Herbstfärbung eine außergewöhnliche Erscheinung.

Foto: Stadtgrün 2021

Der Guttaperchabaum ist eine sehr selten verwendete Art und meist nur Spezialisten bekannt. Der Guttaperchabaum bevorzugt frische Böden, toleriert aber vorübergehende Trockenperioden. Er ist anpassungsfähig an den pH-Wert und benötigt sonnige Standorte.
Der Guttaperchabaum ist eine sehr selten verwendete Art und meist nur Spezialisten bekannt. Der Guttaperchabaum bevorzugt frische Böden, toleriert aber vorübergehende Trockenperioden. Er ist anpassungsfähig an den pH-Wert und benötigt sonnige Standorte.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Schwarznuss ist in ihrer Heimat Nordamerika ein wertvoller Holz- und Fruchtlieferant. Bisher fand sie bei uns nur als mächtiger Parkbaum Verwendung, der bis zu 250 Jahre alt werden kann. Im Freistand bildet sie eine breit ausladende Krone aus.
Die Schwarznuss ist in ihrer Heimat Nordamerika ein wertvoller Holz- und Fruchtlieferant. Bisher fand sie bei uns nur als mächtiger Parkbaum Verwendung, der bis zu 250 Jahre alt werden kann. Im Freistand bildet sie eine breit ausladende Krone aus.

Foto: Stadtgrün 2021

Der aus Japan stammende Woll-Apfel weicht mit seiner straff aufrechten bis eiförmigen Kronenform vom üblichen Wuchsbild der Malus-Arten und -Sorten ab. Diese macht ihn besonders geeignet zur Pflanzung an Verkehrswegen. Sehr auffällig und dekorativ ist die Herbstfärbung.
Der aus Japan stammende Woll-Apfel weicht mit seiner straff aufrechten bis eiförmigen Kronenform vom üblichen Wuchsbild der Malus-Arten und -Sorten ab. Diese macht ihn besonders geeignet zur Pflanzung an Verkehrswegen. Sehr auffällig und dekorativ ist die Herbstfärbung.

Foto: Stadtgrün 2021

Der Zürgelbaum ist in den großen Städten Südeuropas eine der wichtigsten Straßenbaumarten. Enorm strahlungsfest, extrem zäh und bisher sehr gesund gilt er mittlerweile als Alternative zu der mehr und mehr kränkelnden Platane. Er ist allerdings nur für wärmebegünstigte Standorte geeignet.
Der Zürgelbaum ist in den großen Städten Südeuropas eine der wichtigsten Straßenbaumarten. Enorm strahlungsfest, extrem zäh und bisher sehr gesund gilt er mittlerweile als Alternative zu der mehr und mehr kränkelnden Platane. Er ist allerdings nur für wärmebegünstigte Standorte geeignet.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Blumen-Esche hat sich bisher als durchaus frosthart erwiesen und gleicht auch Austriebsschäden nach Spätfrosten schnell aus. Sie profitiert als Straßenbaum von ihrer Hitze- und Trockenverträglichkeit am Naturstandort auf sonnig-warmen Karsthängen Südosteuropas. Gegen das Eschentriebsterben scheint sie nicht anfällig zu sein. Sehr schön ist die dekorative weiße Blüte im Mai, die von Bienen besucht wird.
Die Blumen-Esche hat sich bisher als durchaus frosthart erwiesen und gleicht auch Austriebsschäden nach Spätfrosten schnell aus. Sie profitiert als Straßenbaum von ihrer Hitze- und Trockenverträglichkeit am Naturstandort auf sonnig-warmen Karsthängen Südosteuropas. Gegen das Eschentriebsterben scheint sie nicht anfällig zu sein. Sehr schön ist die dekorative weiße Blüte im Mai, die von Bienen besucht wird.

Foto: Stadtgrün 2021

Der Französische Ahorn stammt aus dem Mittelmeerraum und gilt als besonders hitze- und trockenheitsverträglich. Ein kleiner bis mittelgroßer Baum mit ledrigen Blättern, die im Gegensatz zum Feldahorn keinen Milchsaft führen. Er ist sehr anspruchslos, bevorzugt kalkhaltige Substrate und zeigt sich weitaus frosthärter als erwartet.
Der Französische Ahorn stammt aus dem Mittelmeerraum und gilt als besonders hitze- und trockenheitsverträglich. Ein kleiner bis mittelgroßer Baum mit ledrigen Blättern, die im Gegensatz zum Feldahorn keinen Milchsaft führen. Er ist sehr anspruchslos, bevorzugt kalkhaltige Substrate und zeigt sich weitaus frosthärter als erwartet.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Hainbuche ist eine der wenigen heimischen Baumarten, die auch bei Wärme und Trockenheit sehr gut wächst.
Die Hainbuche ist eine der wenigen heimischen Baumarten, die auch bei Wärme und Trockenheit sehr gut wächst.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Purpur-Erle ist eine Kreuzung zwischen A. japonica und A. subcordata. Obwohl diese Art schon lange bekannt und in den Niederlanden ein weit verbreiteter Straßenbaum ist, wartet sie an Deutschlands Straßen noch auf ihren Durchbruch. Nach Angaben der Niederländer wächst sie auch auf ärmsten Böden, ist unempfindlich gegenüber starkem Wind und gut salzverträglich. Sie gilt als frosthart.
Die Purpur-Erle ist eine Kreuzung zwischen A. japonica und A. subcordata. Obwohl diese Art schon lange bekannt und in den Niederlanden ein weit verbreiteter Straßenbaum ist, wartet sie an Deutschlands Straßen noch auf ihren Durchbruch. Nach Angaben der Niederländer wächst sie auch auf ärmsten Böden, ist unempfindlich gegenüber starkem Wind und gut salzverträglich. Sie gilt als frosthart.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Kobushi-Magnolie ist ein mittelgroßer Baum mit guter Kronenausbildung und einer sehr schönen Blüte. Daher eignet sie sich besonders für Wohnbereiche. Sie hat eine hohe Frosthärte, neigt dagegen bei starker Hitze zu Stammrissen, die aber durch den üblichen Stammschutz vermieden werden können.
Die Kobushi-Magnolie ist ein mittelgroßer Baum mit guter Kronenausbildung und einer sehr schönen Blüte. Daher eignet sie sich besonders für Wohnbereiche. Sie hat eine hohe Frosthärte, neigt dagegen bei starker Hitze zu Stammrissen, die aber durch den üblichen Stammschutz vermieden werden können.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Breitblättrige Mehlbeere wächst vereinzelt in trocken-warmen Eichenwäldern auf alkalischen Böden.
Die Breitblättrige Mehlbeere wächst vereinzelt in trocken-warmen Eichenwäldern auf alkalischen Böden.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Mongolische Linde – eine bisher selten kultivierte Lindenart, die aber eine Reihe von bemerkenswerten Eigenschaften hat. Sie zählt mit einer Wuchshöhe von max. 10 Metern zu den eher kleinen Arten.
Die Mongolische Linde – eine bisher selten kultivierte Lindenart, die aber eine Reihe von bemerkenswerten Eigenschaften hat. Sie zählt mit einer Wuchshöhe von max. 10 Metern zu den eher kleinen Arten.

Foto: Stadtgrün 2021

Diese Sorte der Amerikanischen Linde bleibt etwas kleiner als die reine Art. Sie bevorzugt sonnige Standorte, ist allerdings schattentoleranter als viele andere Großbäume. "Redmond" ist trockenstresstolerant, gilt als weitgehend schädlings- sowie krankheitsfrei.
Diese Sorte der Amerikanischen Linde bleibt etwas kleiner als die reine Art. Sie bevorzugt sonnige Standorte, ist allerdings schattentoleranter als viele andere Großbäume. "Redmond" ist trockenstresstolerant, gilt als weitgehend schädlings- sowie krankheitsfrei.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Ulmensorte "Rebona" ist einer der vielen Kultivare aus der amerikanischen Resista-Reihe von Gene Smalley. Sie gilt als hoch resistent gegenüber der Holländischen Ulmenkrankheit. In der Jugendphase wächst sie schnell und bildet zunächst eine eher schmale und regelmäßige Krone aus. Im Alter entwickelt sich eine vollere, rundere Krone.
Die Ulmensorte "Rebona" ist einer der vielen Kultivare aus der amerikanischen Resista-Reihe von Gene Smalley. Sie gilt als hoch resistent gegenüber der Holländischen Ulmenkrankheit. In der Jugendphase wächst sie schnell und bildet zunächst eine eher schmale und regelmäßige Krone aus. Im Alter entwickelt sich eine vollere, rundere Krone.

Foto: Stadtgrün 2021

Die Morgenländische Platane ist wie die anderen Arten der Gattung ein großkroniger, sommergrüner Baum. Entsprechend ihrer Herkunft ist die Art wärmeliebend und hitzeverträglich. Als Auwaldart bevorzugt sie zwar frische Böden, im eingewachsenen Zustand verträgt sie auch trockene Standorte.
Die Morgenländische Platane ist wie die anderen Arten der Gattung ein großkroniger, sommergrüner Baum. Entsprechend ihrer Herkunft ist die Art wärmeliebend und hitzeverträglich. Als Auwaldart bevorzugt sie zwar frische Böden, im eingewachsenen Zustand verträgt sie auch trockene Standorte.

Foto: Stadtgrün 2021

Der Dreizahn-Ahorn stammt aus den Bergwäldern Japans. Er ist hitzeverträglich, aber nur bedingt frosthart, neigt zu Frostrissen und ist salzempfindlich. In seiner Heimat ist er ein beliebter Park- und Straßenbaum, der durch seine gelbrote Herbstfärbung auffällt. Mittlerweile ist er immer häufiger in den Baumschulen vertreten.
Die Blumen-Esche hat sich bisher als durchaus frosthart erwiesen und gleicht auch Austriebsschäden nach Spätfrosten schnell aus. Sie profitiert als Straßenbaum von ihrer Hitze- und Trockenverträglichkeit am Naturstandort auf sonnig-warmen Karsthängen Südosteuropas. Sehr schön ist die dekorative weiße Blüte im Mai, die von Bienen besucht wird.
Die Nordamerikanische Rotesche hat mit ihren geringen Ansprüchen und hohem Regenerationsvermögen nahezu Pioniergehölzcharakter. Ihre weitgehende Resistenz gegen das Eschentriebsterben sowie ihre dekorative gelb- bis gelbviolette Herbstfärbung machen sie zu einer echten Alternative zur heimischen Esche. Während der Anwachsphase kann es Probleme mit Blattläusen geben, die sich aber in den ersten Jahren auswachsen. Nach Meinung der Experten ist "Summit" die beste Sorte für den Einsatz in der Stadt, da sie sich bereits sehr gut in der Hitze Südfrankreichs bewährt hat.
Der Ginkgo ist eine langsam wüchsige Art, der durch das ledrige, fächerförmige Laub eine besondere Erscheinung ist. Gegenüber Krankheiten und Schädlingen ist er sehr robust. Er reift schlecht aus, an stark exponierten, kontinental geprägten Orten friert regelmäßig der letztjährige Zuwachs zurück.
Der Lederhülsenbaum ist als Stickstoffsammler ausgesprochen anspruchslos. Durch seine lichte Krone ist er sehr gut für Unterpflanzungen geeignet. Unter den dornenlosen Sorten – ein „Muss“ im Stadtbereich - ist "Skyline" zur Zeit die Sorte mit der schönsten Kronenform. Sie setzt im Gegensatz zur reinen Art so gut wie keine Früchte an.
Der Amberbaum erinnert in seinem Habitus an einen Ahorn. Auffällig ist seine Rinde mit den luftgefüllten Korkleisten. Seine rote Herbstfärbung ist spektakulär. Er zeigt im Versuch eine gute Frosthärte, ist jedoch windbruch- und schneelastgefährdet.
Der Eisenholzbaum ist außerordentlich anpassungsfähig. Er stammt ursprünglich aus feuchtwarmen Laubwäldern, ist hitzeverträglich und frosttolerant und wächst auf nahezu allen Böden. Besonders attraktiv ist er im Herbst, wenn sich die Blätter von gelb über orange bis violett verfärben.
Die Zerr-Eiche aus dem Balkan gilt als frosthart, trocken- und hitzeresistent. Leider ist auch sie vom Eichenprozessionsspinner bedroht.
Die Ungarische Eiche ist eine weitere, sehr schöne und wüchsige Art aus dem Pool der zur Verfügung stehenden, trockenheitsverträglichen Eichen. Sie ist stärker nachgefragt als in den Baumschulen bisher verfügbar.
Die Spanische Eiche kommt von Südfrankreich über Spanien bis in den Balkan vor. Sie ist anspruchslos und kalkliebend. Obwohl sie halb-wintergrün ist, zeigt sie sich im Kronenbereich frosthart. Hohe Ausfälle im Versuch gehen hauptursächlich wohl auf die schlechte Baumschulqualität der schwer zu bekommenden Eiche zurück, so dass zur allgemeinen Frosttoleranz noch keine Aussage gemacht werden kann.
Der Perlschnur- oder Honigbaum zeichnet sich durch eine hohe Hitzebeständigkeit und Trockenstresstoleranz aus. Er ist an kontinental geprägten Standorten zumindest in der Jugend nur bedingt frosthart und neigt zu Stammrissen. Die Sorte "Regent" hat im Vergleich zur reinen Art eine relativ schmale Krone. Die späte Blüte im Juli kommt den Bienen zugute.
Die Silber-Linde gilt auf Grund ihrer hohen Trockenstresstoleranz als eine der wichtigsten Linden für den prognostizierten Klimawandel. Sie ist nicht anfällig für das Stigmina-Triebsterben und wird wegen der silbrig-filzigen Blattunterseite von Blattläusen gemieden. Die wichtigste Sorte mit der dichten, regelmäßig aufgebauten Krone und dem durchgehendem Leittrieb ist "Brabant". Als kontinentale Art gilt sie als frosthart, ist aber am Kältestandort in Hof in zwei Wintern stark zurückgefroren.
Die Ulmen sollten in Zukunft wieder mehr verwendet werden, da es sich grundsätzlich um sehr belastbare Bäume handelt. Dank der resistenten Sorten ist das Ulmensterben kein Problem mehr. "Lobel" zählt zu den weitgehend resistenten Sorten. Ihre Vorzüge sind der schlanke Wuchs, die dichte Verzweigung sowie die langanhaftende, sattgrüne Belaubung. Sie gehört zu den windfesten Baumarten und kann auch in Küstengebieten gepflanzt werden.
Die Zelkove ist in Japan ein wichtiger Straßenbaum. Bei starken Frösten neigt sie zu Stammrissen, die aber im Allgemeinen gut überwallt werden. Sie ist gesund und überrascht mit einer auffälligen orange- bis dunkelroten Herbstfärbung.
Der Schneeballblättrige Ahorn kommt in Südeuropa bis zur südwestlichen Schweiz vor und wächst dort in Bergwäldern. Er ist in Bezug auf den Boden sehr anpassungsfähig. Auf Grund seiner Herkunft ist der kleine bis mittelgroße Baum mit breiter Krone wärmeliebend und hitzeverträglich.
Der Rot-Ahorn "Somerset" ist mit seiner brillanten roten Herbstfärbung eine außergewöhnliche Erscheinung.
Der Guttaperchabaum ist eine sehr selten verwendete Art und meist nur Spezialisten bekannt. Der Guttaperchabaum bevorzugt frische Böden, toleriert aber vorübergehende Trockenperioden. Er ist anpassungsfähig an den pH-Wert und benötigt sonnige Standorte.
Die Schwarznuss ist in ihrer Heimat Nordamerika ein wertvoller Holz- und Fruchtlieferant. Bisher fand sie bei uns nur als mächtiger Parkbaum Verwendung, der bis zu 250 Jahre alt werden kann. Im Freistand bildet sie eine breit ausladende Krone aus.
Der aus Japan stammende Woll-Apfel weicht mit seiner straff aufrechten bis eiförmigen Kronenform vom üblichen Wuchsbild der Malus-Arten und -Sorten ab. Diese macht ihn besonders geeignet zur Pflanzung an Verkehrswegen. Sehr auffällig und dekorativ ist die Herbstfärbung.
Der Zürgelbaum ist in den großen Städten Südeuropas eine der wichtigsten Straßenbaumarten. Enorm strahlungsfest, extrem zäh und bisher sehr gesund gilt er mittlerweile als Alternative zu der mehr und mehr kränkelnden Platane. Er ist allerdings nur für wärmebegünstigte Standorte geeignet.
Die Blumen-Esche hat sich bisher als durchaus frosthart erwiesen und gleicht auch Austriebsschäden nach Spätfrosten schnell aus. Sie profitiert als Straßenbaum von ihrer Hitze- und Trockenverträglichkeit am Naturstandort auf sonnig-warmen Karsthängen Südosteuropas. Gegen das Eschentriebsterben scheint sie nicht anfällig zu sein. Sehr schön ist die dekorative weiße Blüte im Mai, die von Bienen besucht wird.
Der Französische Ahorn stammt aus dem Mittelmeerraum und gilt als besonders hitze- und trockenheitsverträglich. Ein kleiner bis mittelgroßer Baum mit ledrigen Blättern, die im Gegensatz zum Feldahorn keinen Milchsaft führen. Er ist sehr anspruchslos, bevorzugt kalkhaltige Substrate und zeigt sich weitaus frosthärter als erwartet.
Die Hainbuche ist eine der wenigen heimischen Baumarten, die auch bei Wärme und Trockenheit sehr gut wächst.
Die Purpur-Erle ist eine Kreuzung zwischen A. japonica und A. subcordata. Obwohl diese Art schon lange bekannt und in den Niederlanden ein weit verbreiteter Straßenbaum ist, wartet sie an Deutschlands Straßen noch auf ihren Durchbruch. Nach Angaben der Niederländer wächst sie auch auf ärmsten Böden, ist unempfindlich gegenüber starkem Wind und gut salzverträglich. Sie gilt als frosthart.
Die Kobushi-Magnolie ist ein mittelgroßer Baum mit guter Kronenausbildung und einer sehr schönen Blüte. Daher eignet sie sich besonders für Wohnbereiche. Sie hat eine hohe Frosthärte, neigt dagegen bei starker Hitze zu Stammrissen, die aber durch den üblichen Stammschutz vermieden werden können.
Die Breitblättrige Mehlbeere wächst vereinzelt in trocken-warmen Eichenwäldern auf alkalischen Böden.
Die Mongolische Linde – eine bisher selten kultivierte Lindenart, die aber eine Reihe von bemerkenswerten Eigenschaften hat. Sie zählt mit einer Wuchshöhe von max. 10 Metern zu den eher kleinen Arten.
Diese Sorte der Amerikanischen Linde bleibt etwas kleiner als die reine Art. Sie bevorzugt sonnige Standorte, ist allerdings schattentoleranter als viele andere Großbäume. "Redmond" ist trockenstresstolerant, gilt als weitgehend schädlings- sowie krankheitsfrei.
Die Ulmensorte "Rebona" ist einer der vielen Kultivare aus der amerikanischen Resista-Reihe von Gene Smalley. Sie gilt als hoch resistent gegenüber der Holländischen Ulmenkrankheit. In der Jugendphase wächst sie schnell und bildet zunächst eine eher schmale und regelmäßige Krone aus. Im Alter entwickelt sich eine vollere, rundere Krone.
Die Morgenländische Platane ist wie die anderen Arten der Gattung ein großkroniger, sommergrüner Baum. Entsprechend ihrer Herkunft ist die Art wärmeliebend und hitzeverträglich. Als Auwaldart bevorzugt sie zwar frische Böden, im eingewachsenen Zustand verträgt sie auch trockene Standorte.