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Zorc bestätigt Diallo-Deal: Kritik an Transfermarkt

Sportdirektor Michael Zorc vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat den Transfer des Mainzers Abdou Diallo bestätigt und zugleich die Entwicklung auf dem Transfermarkt kritisiert. „Tendenziell geht es dorthin, das stimmt“, sagte Zorc in einem Interview mit Funke Sport.. „Aber die Dinge sind noch nicht komplett finalisiert.“

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Dortmund

, 24.06.2018
Zorc bestätigt Diallo-Deal: Kritik an Transfermarkt

Abdou Diallo von Mainz schaut zum Ball. Foto: Arne Dedert/Archiv

Der 22 Jahre alte französische U21-Nationalspieler Diallo soll eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro kosten. Laut Michael Zorc erschwere die Entwicklung der Transferentschädigungen die Erneuerung des Kaders im Vergleich zur Vergangenheit. „Momentan habe ich den Eindruck, dass der Transfermarkt ... den Realitäten ein wenig entrückt ist“, sagte der frühere Profi.

Zorc ist zusammen mit dem neuen BVB-Coach Lucien Favre auch auf der Suche nach einem neuen Mittelstürmer, diese Position sei auch angesichts der hohen Summen „derzeit im europäischen Spitzenfußball am schwierigsten neu zu besetzen“. Man wolle eine Mannschaft mit „Mentalität und Disziplin“. Diallo wäre nach dem Bremer Thomas Delaney, Marius Wolf von DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt, Torhüter Marwin Hitz vom FC Augsburg und Eric Oelschlägel (Werder Bremen II) der fünfte BVB-Zugang.

Angesichts des Umbaus will Zorc Borussia Dortmund für die kommende Saison auch nicht als Titelkandidaten ausrufen. Zorc: „Ein Neustart beinhaltet immer etwas Ungewisses und ist mit Fragezeichen verbunden. Daher macht es für mich keinen Sinn, von Titeln zu sprechen. Das wäre kontraproduktiv und ein bisschen realitätsfremd.“

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