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Zustand der NRW-Landesstraßen leicht verbessert

Düsseldorf. Der Zustand der Landesstraßen hat sich in Nordrhein-Westfalen leicht verbessert. Das geht aus einem Bericht des NRW-Verkehrsministeriums an den Landtag hervor. Waren 2011 noch 39 Prozent der Landesstraßen in einem schlechten Zustand, waren es 2015 nur noch 35 Prozent.

Der Anteil der Straßen in sehr gutem Zustand stieg im gleichen Zeitraum von 26 auf 28 Prozent. Die Mittel für die Sanierung des Landesstraßennetzes mit 13 100 Kilometern Gesamtlänge waren zuvor aufgestockt worden.

Den deutlich besseren Zustand von 2004 haben die Landesstraßen aber noch nicht wieder erreicht. Damals waren nur 17 Prozent in einem schlechten und 35 Prozent in einem sehr guten Zustand.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) teilte mit, bis 2021 sei die Anhebung der Mittel für den Erhalt der Landesstraßen auf 200 Millionen Euro im Jahr vorgesehen.

In einem ersten Schritt war der Etatposten in diesem Jahr um 26 Prozent auf 161 Millionen Euro angehoben werden. Die „Rheinische Post“ hatte über den Bericht zuerst berichtet.

Der Landesrechnungshof hatte 2016 höhere Ausgaben für den Erhalt der Landesstraßen angemahnt. Damals waren dafür im Haushalt 115 Millionen Euro vorgesehen. Das Land spare hier an der falschen Stelle, da zu geringen Investitionen später zu deutlich höheren Reparaturkosten führten, hatte der Landesrechnungshof argumentiert.

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