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Zwischen Lust und Frust

KREISGEBIET SV Herbern durfte nicht, SV Südkirchen und der VfL Senden konnten nicht - nur Union Lüdinghausen spielte in der Bezirksliga erfolgreich und gewann gegen die SG Borken mit 5:2 (1:1).

von Von Henner Henning und Dominik Gumprich

, 01.10.2007
Zwischen Lust und Frust

Der SV Südkirchen – hier eine Szene aus dem Heimspiel gegen die SpVg Holzwickede – findet nicht in die Erfolgsspur.

Mit einer unerwarteten Spielabsage hatte es am vergangen Sonntag der SV Herbern zu tun. Aufgrund der starken Regenfälle sei der Platz im Union-Stadion nicht bespielbar. Dies war die offizielle Version des gastgebenden Türkischen SC Hamm. Inoffiziell - so wird im Herberner Lager vermutet - hatte der TSC versucht, wegen mehrerer Rotsperren die Partie zu verlegen. Der Staffelleiter erkannte die Situation und setzte die Begegnung kurzerhand für den morgigen Mittwoch (15 Uhr) an.

Den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen bestätigte Union Lüdinghausen . Aus den letzten vier Partien sammelte die Mannschaft von Trainer Uli Leifken neun Punkte, nur die unglückliche Niederlage gegen Spitzenreiter Ahaus steht bei Union zu Buche. "Wir machen stetig kleine Schritte nach vorne", jubelte Leifken über den guten Auftritt seiner Elf gegen sehr starke Borkener. "Die haben mir sogar besser gefallen als Spitzenreiter Ahaus. Dass wir dann auch in dieser Höhe gewinnen, ist natürlich toll für unser Selbstvertrauen", so Leifken.

Ein Extra-Lob hatte der Übungsleiter für den dreifachen Torschützen Marcel Schwarzer parat: "Für Marcel freut es mich ganz besonders, dass er in seinem ersten Einsatz nach seiner schweren Knieverletzung so auftrumpft und uns den Sieg sichert." Am Sonntag steht für Union das Duell gegen den Tabellenzweiten VfL Billerbeck an - Leifkens Vorfreude auf den Hit ist groß: "Die Stimmung bei uns ist sehr gut, wir freuen uns auf das Spiel."

Auch beim SV Südkirchen ist die Stimmung - noch - gut. Trainer Michael Kinne: "Die Moral stimmt bei uns, die Kameradschaft ist sehr gut. Ich bin überzeugt das wir durch den Teamgeist wieder nach vorne kommen." Das ist auch bitter nötig. Nach dem achten Spieltag stehen nur vier Punkte auf der Habenseite.

Das Spiel in Weddinghofen ging mit 0:2 verloren. Die Weddinghofener dominierten klar das Geschehen. Nun stehen für Südkirchen vermeintlich bessere Zeiten bevor: "Jetzt haben wir das Gröbste hinter uns. Die kommenden Spiele sind auf jeden Fall machbar. Bönen, Massen und Brackel sind schlagbar. Dann sieht es in der Tabelle gleich viel besser für uns aus", blickte Kinne den nächsten Spielen positiv entgegen.

Der Neuling VfL Senden ist noch nicht in der Bezirksliga angekommen. Gegen die "Großen" wie Billerbeck und Lüdinghausen gewannen sie, allerdings: "Man sieht ganz eindeutig, dass wir fußballerisch in der Bezirksliga bestehen können, aber sobald es gegen kämpferische Mannschaften geht, verlieren wir", geriet Trainer Wolfgang Leifken auch einen Tag nach der 1:3 Niederlage in Ellewick in Rage.

Leifken weiter: "Die Mannschaft scheint noch nicht begriffen zu haben, dass man nur über den Kampf ins Spiel findet. Wir müssen unsere Spielweise dahin verändern." Senden hatte durchaus Chancen, die Niederlage abzuwenden, aber hundertprozentige Tormöglichkeiten wurden fahrlässig vergeben.

Der VfL ist nun Zwölfter in der Tabelle. "Wir müssen die Punkte unbedingt jetzt holen. Am Saisonende wird es verdammt schwer. Man glaubt gar nicht, wer da plötzlich gegen wen gewinnt," warnte ein aufgebrachter Wolfgang Leifken.

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