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Auch international eine Hausnummer

DORTMUND Das Nonplusultra des deutschen Frauenhandballs auf Vereinsebene kommt aus Franken. Das musste der BVB schon mehrfach schmerzhaft feststellen. Seit der 1.FC Nürnberg 2003 in die Eliteklasse aufstieg, haben die Dortmunder noch nicht einen Sieg gegen den Meister eingefahren.

von Von Thomas Rellmann

, 26.02.2008

Niemand kann sich vorstellen, dass sich das am Mittwoch ändert. Auch nicht Club-Trainer Herbert Müller: „Etwas anderes als ein Sieg in Dortmund kommt nicht in Frage“, lässt er verlauten. Der wäre dann gleichbedeutend mit dem Ticket fürs Final Four in Riesa. Müller meldete sich übrigens via BVB-Hallenheft zu Wort – zur bevorstehenden Trennung von Borussias Coach Thomas Happe: „Ich sehe da momentan keinen Handlungsbedarf in eine andere Richtung.“

Die Wege von Borussia und FCN kreuzten sich im Frühjahr übrigens auch auf außersportlicher Ebene. Der Titelträger bangte lange um seine Lizenz. Nach mehrwöchigem Possenspiel um Sponsoren und Fristen waren die Nürnberger gerettet. Borussia hatte vergeblich gehofft, von einem Zwangsabstieg zu profitieren und musste selbst in die 2. Liga.

Die Clubberer aber gehen weiter ihren Weg, haben die finanziellen Probleme überwunden und durch das Erreichen der Champions League-Hauptrunde die internationale Erwartung übertroffen. Die 31:39-Pleite am Wochenende gegen Lada Togliatti (Russland) bedeutet aber das sichere Aus.

Der Kader der Nürnberger ist naturgemäß glänzend bestückt. Allein der Rückraum mit Ania Rösler, Miriam Simakova, Kerstin Wohlbold und der nach einer Baby-Pause zurück gekehrten Österreicherin Steffi Ofenböck steht für allerhöchste Qualität