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Borussia erleidet weiteren Rückschlag

BVB rutscht nach 20:22 in Leverkusen auf Platz sieben

Dortmund So richtig fassen konnte es aufseiten von Borussia Dortmund kaum einer. Auch Minuten nach Ende des Westderbys bei Bayer Leverkusen saßen die Spielerinnen in Schwarzgelb niedergeschlagen auf der Bank. Das 20:22 (11:9) am Sonntag hatte seine Spuren hinterlassen.

BVB rutscht nach 20:22 in Leverkusen auf Platz sieben

Alina Grijseels erzielte 7 Tore gegen Leverkusen. Die Ex-Borussin Sally Potocki trumpfte noch stärker auf. Foto: Stimmbillig

„Wir sind sehr enttäuscht, dass müssen wir jetzt erst einmal sacken lassen“, sagte Trainerin Ildiko Barna. Auch wenn Andreas Bartels angesichts der zweiten Niederlage in Serie nur von einem „kleinen Rückschlag“ sprechen wollte. „Heute sind wir natürlich enttäuscht, aber wir werden uns jetzt schütteln und ab morgen geht es dann wieder weiter“, sagte der 2. Vorsitzende des Handball-Bundesligisten.

Emberovics scheitert Sekunden vor Schluss

„Wir sind heute vor allem an unserer Chancenverwertung gescheitert“, fasste Barna das Spiel treffend zusammen und verwies unter anderem auf die vertane Ausgleichschance beim Stand von 20:21. Mira Emberovics hatte wenige Sekunden vor Schluss zumindest das Remis vor Augen, scheiterte jedoch mit ihrem unglücklichen Wurf von der Rechtsaußenposition an Leverkusens starker Torhüterin Katja Kramarczyk. Auf der Gegenseite traf Kim Braun schließlich zum 22:20-Endstand.

Bundesliga, 20. Spieltag: Bayer Leverkusen - BVB 22:20 (9:11)

Bilder des Spiels der BVB-Handballerinnen gegen Bayer Leverkusen.
Bilder des Spiels der BVB-Handballerinnen gegen Bayer Leverkusen.
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Bilder des Spiels der BVB-Handballerinnen gegen Bayer Leverkusen.
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Bilder des Spiels der BVB-Handballerinnen gegen Bayer Leverkusen.
Bilder des Spiels der BVB-Handballerinnen gegen Bayer Leverkusen.

Weil die Konkurrenz am Samstag bereits vorgelegt hatte, ist die Niederlage für die Schwarzgelben doppelt bitter. Mit Ausnahme von Metzingen (20:21 gegen Bietigheim) gewannen alle Mitstreiter im Kampf um das internationale Geschäft ihre Spiele, sodass der BVB mit 24:16 Punkten nun auf Tabellenplatz sieben gerutscht ist.

„Noch alles möglich“

Überbewerten wollte Bartels diesen tabellarischen Fakt nicht. „In der Liga ist alles so dicht beieinander, zwischen Rang drei und sieben ist alles möglich“, sagte er, merkte aber dann doch noch an: „Wenn wir Vierter werden wollen, dürfen wir uns Spiele wie gegen Metzingen oder jetzt Leverkusen eher nicht mehr erlauben.“ Zumindest sollten die BVB-Handballerinnen ihr Potenzial anders als zuletzt wieder einmal über die vollen 60 Minuten abrufen und nicht nur eine Halbzeit lang.

DORTMUND Das Rätselraten um den künftigen Trainer der BVB-Handballerinnen ist beendet. Norman Rentsch übernimmt die Schwarzgelben ab dem 1. Juli - Ildiko Barna wird den Verein trotz laufenden Vertrags verlassen. Auch die zweite Mannschaft ist von der Personalrochade betroffen.mehr...

Gegen Bayer kontrollierte der BVB nach nervösem Beginn mit mehreren technischen Fehlern und dem Auslassen bester Tormöglichkeiten wie schon gegen Metzingen den ersten Durchgang. Einen frühen 1:3-Rückstand drehte Dortmund in ein 6:3. Doch weil Leverkusen sich nicht abschütteln ließ, brauchte es noch zwei späte Treffer von Johann Stockschläder (2) und Alina Grijseels per Siebenmeter, um mit einer Zwei-Tore-Führung (11:9) in die Pause zu gehen.

Problem zweite Halbzeit

Nach dem Wechsel allerdings, und das zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Partien, ließen die Gäste zunehmend nach. Bayer stellte auf eine offensivere 5:1-Deckung um, die das Barna-Team vor Probleme stellte. Und so musste der BVB die Werkselfen zwischenzeitlich auf drei Tore davonziehen lassen (18:15). „Am Ende war Leverkusen mutiger, aber ich denke dennoch, dass wir zumindest ein Unentschieden verdient gehabt hätten“, erklärte die Trainerin. „Es ist schon ein wenig augenfällig, dass wir einer guten ersten Halbzeit meist keine gleichwertige zweite folgen lassen“, sagte Bartels. Woran das liegt, könne er nicht erklären. „Das will ich mir auch nicht anmaßen.“

Trotz aller Schwierigkeiten lag selbst ein Sieg für die Gäste lange Zeit im Bereich des Möglichen. Knapp drei Minuten vor dem Ende brachte Grijseels Dortmund mit ihrem siebten Treffer mit 20:19 in Führung. Doch Leverkusen schlug zurück, die starke Sally Potocki (9 Tore) und Annefleur Bruggeman trafen zur erneuten Führung der Werkselfen. Dann scheiterte Emberovicz.

BVB: Woltering, Ferenczi; Kramer (3), Grijseels (7/5), Weisheitel, C. Müller (2), A. Müller (1), Espinola Perez, Galinska, Stockschläder (3), Huber (2), Hausherr, Mansson (2), Emberovics, Bleckmann

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