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Die Trendwende muss her

DORTMUND Derzeit kommt auch wirklich alles zusammen für Borussias Handball-Frauen. Klar, die schwachen Leistungen in den jüngsten Liga-Spielen muss das Team auf die eigene Kappe nehmen. Das zumindest im Ergebnis (21:42) erschreckende Pokal-Aus gegen den Deutschen Meister 1.FC Nürnberg lässt sich dagegen noch unter „falscher Gegner zum falschen Zeitpunkt“ abhaken. Nun aber hat den Tabellenführer der 2. Liga auch das große Verletzungspech wieder eingeholt.

von Von Thomas Rellmann

, 29.02.2008
Die Trendwende muss her

Svenja Spriestersbach: Endlich wieder 1. Liga.

„Besser jetzt als im Mai“, mag sich der eine oder andere denken. Dann stehen die Play-Offs an, am Sonntag (15 Uhr) ist „lediglich“ Schlusslicht TV Oyten (vier Punkte) der Gastgeber. „Es wird die gleiche Situation wie immer sein. Gegen uns wird auch Oyten alles rausholen“, sagt Trainer Thomas Happe.

Vielmehr als den Gegner beschäftigen ihn aktuell die drohenden Ausfälle von Zuzana Porvaznikova (schwerer Grippevirus) und Irina Pusic, die gegen den Club einen Schlag auf den Oberschenkel erhielt. „Unwahrscheinlich, dass sie fit werden“, sagt Happe. Pusic wird aber am Sonntag die Reise ins Bremer Umland mit antreten.

Glathe springt ein

Der rechte Rückraum ist durch die Verletzungen des Duos nun verwaist. Steffi Glathe könnte mal wieder einspringen, eventuell auch Manuela Fiedel. Happe hofft, dass Miranda Robben und Kim Abdoelhafiezkhan die Zeit bis Sonntag zur Regeneration nutzen. „Auch Friederike Lütz ist langsam auf dem Weg zu alter Kraft.“

Happe geht also von einer Trendwende in Oyten aus: „Wir wissen, dass wir Handball spielen können und haben uns als Mannschaft vorgenommen, keine zusätzliche Unruhe reintragen zu lassen.“ Angesichts des harten Programms der kommenden Wochen ein guter Vorsatz. Denn der Blick auf die Tabelle zeigt: Ein Ausrutscher, etwa gegen Harrislee, Magdeburg oder Greven – und dem BVB droht in der letzten Rückrundenpartie in Celle ein Endspiel um Platz eins. Und den will das Team ja unbedingt erreichen, um in den Play-Offs dem designierten Süd-Meister FA Göppingen aus dem Weg zu gehen.