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Erneuter Trip in den Nordosten

DORTMUND Wie wichtig Friederike Lütz für das Team ist, beschreibt Thomas Happe immer wieder: „Mit ihr“, so der BVB-Coach, „sind wir taktisch viel variabler, haben offensiv ganz andere Möglichkeiten und sind in der Deckung stabiler.“

von Von Thomas Rellmann

, 15.02.2008
Erneuter Trip in den Nordosten

Durchgebissen: Friederike Lütz (M.)

Klingt nach glänzender Perspektive für die kommenden Wochen. Aber Happe bremst. „Wir mussten feststellen, dass Fredde noch nicht so weit ist wie erhofft.“ Die 19-Jährige feierte zwar beim 27:22 gegen Verfolger Halle-Neustadt vor einer Woche ihr Comeback, mehr als Kurzeinsätze darf aber in den nächsten Wochen niemand von der Linkshänderin erwarten. „Sie hat noch Schmerzen beim Sprung, kann also nicht richtig werfen und in der Abwehr fehlt die Koordination bei schnellen Bewegungen“, umschreibt Happe die Symptome. „Immerhin ist die Muskulatur wieder aufgebaut.“

Lickfeld mit Knie-Problemen

Der Coach sehnt dem Tag ihrer Rückkehr entgegen, weil dann endlich Miranda Robben auf Linksaußen ihr volles Potenzial entfalten kann und auch Steffi Glathe im Rückraum ihre eigentliche Stärke ausspielen könnte. „Toll, dass die beiden im Sinne der Mannschaft aushelfen. Aber die Hoffnung, dass wir in den Play-Offs noch stärker sind, ist natürlich da.“

Weil auch Christina Lickfeld wieder Probleme mit dem operierten Knie hat, muss der BVB am Samstag bei der TSG Wismar (16 Uhr) wieder mit einem Mini-Aufgebot antreten. Wegen der hohen Belastung kommt lediglich Marieke Köhler für einen Einsatz in der Reserve am Sonntag in Frage. „Der Wiederaufstieg steht ungeachtet aller anderen Dinge im Mittelpunkt unseres Strebens“, erklärt Happe überzeugt.

Ohne Yermachek

Ein Sieg beim Abstiegskandidaten wäre ein weiterer Mini-Schritt in diese Richtung. Und würde zudem das peinliche 20:24 in Travemünde vor zwei Wochen ausradieren. Seitdem Ludmila Yermachek, die Wismarer Top-Scorerin, nicht mehr zum Kader gehört, stecken die Gastgeber im Keller fest, gegen Travemünde habe sie allerdings neulich knapp gewonnen. „Das bedeutet nichts, die Mannschaften sind auf einer Wellenlänge“, so Happe. Grund genug, vor dem erneuten Trip in den Nordosten diesmal gewarnt zu sein. Es soll kein Déjà-Vu geben.