Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Final Four: BVB-Mädels fordern Magdeburg heraus

DORTMUND Im letzten Jahr langte es in Blomberg für Borussia Dortmunds B-Jugendmädchen als jüngstes Team im vierköpfigen Teilnehmerfeld immerhin schon zu einem beachtlichen dritten Rang.

von Von Peter Ludewig

, 20.06.2008
Final Four: BVB-Mädels fordern Magdeburg heraus

Die Wurfkraft von BVB-Rückraumspielerin Anna Lena Tomlik ist heute gegen Magdeburg gefragt.

Ab Samstag nun hoffen die Handball-B-Mädchen von Borussia Dortmund, personell fast unverändert, beim absoluten Saisonhöhepunkt in Bad Wildungen auf mehr.

Keine Übermannschaft

Erneut haben die schwarzgelben Talente mit ihren Trainern Janett Eißing und Klaus Krüger den Sprung ins Final Four um die Deutsche Meisterschaft gepackt. Um 15 Uhr bestreiten sie das erste Halbfinale gegen den Nordmeister HSC 2000 Magdeburg. „Es gibt diesmal keine Übermannschaft.

 Ganz leicht favorisiert wird in Fachkreisen allerdings Magdeburg. Südmeister TV Großbottwar gilt als Geheimtipp. Und der Nordostvertreter SG ASC/VfV Spandau machte im Viertelfinale immerhin gegen Mundenheim einen Sieben-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel wett“, ordnet Krüger die Konkurrenten ein.

Alles scheint möglich: „Ich hoffe, die Erfahrung aus dem letzten Jahr macht sich bemerkbar.“ Eindrücke und Erkenntnisse über Magdeburg gibt es für das Trainerduo in dreifacher Video-Ausführung.

Video beeindruckte

 Die Endrunde im Norden gewann Magdeburg im Endspiel nur knapp nach Siebenmeterwerfen über Hollenstedt. Hollenstedt war dann im DM-Viertelfinale kein ernsthafter Gegner für den BVB.

 Krüger: „Daraus darf man keine Überlegenheit für uns ableiten. In Trier hat die Mannschaft beim 28:21 im Viertelfinale ihr wahres Gesicht gezeigt. Das Video hat beeindruckt. Ein äußerst großgewachsener und wurfstarker Rückraum, drei Linkshänderinnen und eine bärenstarke 6:0-Abwehr. Das ist schon eine Hausnummer. Verstecken müssen wir uns aber nicht.“

Bereits gestern um 16 Uhr startete das Unternehmen DM in personeller Bestbesetzung. Per Bus begab sich der BVB-Troß direkt zur Halle, um in ungewohnter Umgebung zu trainieren. Der Fahrplan ist der gleiche wie in Hollenstedt. Diesmal wird es aber sonntags weitergehen, hoffentlich nicht nur mit dem kleinen Finale.