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"Ich werde den BVB ab dem 1. Juli trainieren"

DORTMUND Dieter Trippen soll im Sommer die Nachfolge von Thomas Happe bei den BVB-Handballerinnen antreten. Wir sprachen mit dem Trainer, der noch den Erstligisten TV Beyeröhde coacht, über die derzeitige Situation, seine Ziele und Pläne.

12.02.2008
"Ich werde den BVB ab dem 1. Juli trainieren"

Ab Juli ein Borusse: Dieter Trippen.

Herr Trippen, für die Öffentlichkeit ist die Trainersituation bei den BVB-Frauen undurchsichtig. Wie stellt sie sich für Sie dar? Dieter Trippen: Für mich ist das keine Hängepartie. Ich werde den BVB ab dem 1. Juli trainieren.

Dass die Einigung mit Thomas Happe noch aussteht, beunruhigt Sie nicht? Trippen: Nein, das ist aber auch nicht mein Thema.

Die Situation ist aber dennoch auch für Sie nicht ganz einfach. Jetzt beginnen die Planungen, sie als zukünftiger Trainer müssen da doch beteiligt sein. Trippen: In erster Linie ist da der Vorstand und speziell Andreas Heiermann am Ball. Ich werde vor dem 1. Juli ganz bewusst im Hintergrund bleiben. Ich will nicht die Arbeit von Thomas Happe stören. Aber ich habe natürlich meine Vorstellungen.

Der Verein will den Kader halten. Deckt sich das mit Ihren Vorstellungen? Trippen: Ja, natürlich. Und wir schauen zusätzlich nach Verstärkungen.

Der Klub möchte auch die Verzahnung mit den Jugendteams verbessern. Stehen Sie als Trainer für einen neuen Jugendstil in Dortmund? Trippen: Ich freue mich über jedes Talent, das den Sprung schafft. Letztlich aber muss die Qualität stimmen, und ganz ohne Erfahrung geht es auch nicht. Unter mir wird es keinen Jugendwahn geben.

Werden Sie den Kontakt mit Thomas Happe suchen? Trippen: Ich habe kein Problem mit Thomas, er hoffentlich auch nicht mit mir. Ich denke, dass wir sicherlich sprechen werden, wenn er seine Angelegenheiten geklärt hat. Ich hatte bereits auch mit meinem Nachfolger in Wuppertal Kontakt.

Teurer Trainer und teure Mannschaft zusammen seien nicht finanzierbar, hat der Vorstand gesagt als eine Begründung für den Trainerwechsel. Sind Sie eine Billig-Lösung? Trippen: (lacht) Also, ich bin zufrieden mit meinem Vertrag. Wenn dann noch Geld für eine weitere Verpflichtung übrig bleibt, umso besser. Und zweitens: Für mich ist Handball immer ein Hobby gewesen, da stand das Finanzielle nie im Vordergrund. Trotz des immensen Zeitaufwands. Ich kannte diese Aussage schon, bevor sie in der Zeitung stand. Von daher kann ich mit ihr auch gut leben.