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Amedick: "Den Traum nimmt mir niemand"

DORTMUND BVB-Innenverteidiger Martin Amedick (25) darf stolz auf sich sein. Seit dem 25. November hat er keine Pflichtspielminute im Trikot des BVB verpasst. Sechs Mal lief er seitdem auf, war an drei Siegen beteiligt. Seine Bilanz liest sich wie die eines Stammspielers. „Ich bin“, sagt er selbstbewusst, „ein wichtiger Bestandteil des Teams.“

von Von Thomas Rellmann

, 04.02.2008
Amedick: "Den Traum nimmt mir niemand"

Stellt sich der Konkurrenz: Martin Amedick.

Noch hat er den Beweis der Unersetzlichkeit auch nicht erbracht. In der Luft besitzt der frühere Braunschweiger Bundesliga-Niveau, doch fehlerfrei ist Amedick im Abwehrzentrum nicht geblieben.

 „Das Kopfballspiel und die Organisation funktionieren schon ganz gut. Im Aufbau muss ich mich aber verbessern, häufiger schnell nach vorn spielen als quer.“

Amedick passt zu Kovac

Sein Vorteil: Trainer Thomas Doll, anfangs ein Kritiker des eher ruhigen Vertreters, setzt auf Kontinuität in der Innenverteidigung („Ich will nicht wie in der Hinrunde ständig wechseln müssen“) und ist offenbar der Ansicht, dass der 25-Jährige am besten zum gesetzten Robert Kovac passt.

Bildeten die beiden das zentrale Gespann der Viererkette, ging der BVB immer als Sieger vom Rasen! Amedick wartete trotz überzeugender Leistungen im Regionalliga-Team fast die gesamte Hinrunde, bis ihn die Unbeständigkeit der Konkurrenz in die Startelf spülte.

Intern hatte es vor dem Hintergrund einer nicht enden wollenden Gegentorflut – fünfmal in der Hinrunde kassierte die Borussia drei Treffer oder mehr – längst Widerstand gegen seine Nichtberücksichtigung gegeben.

Ansturm der Konkurrenz

Jetzt ist es an Amedick, sich festzuspielen und den Ansturm der Konkurrenz abzuwehren. Christian Wörns (35), Markus Brzenska (23) und Mats Hummels (19) scharren mit den Hufen – und im Sommer wird der BVB zweifellos einen weiteren Innenverteidiger verpflichten.

Einen, der sich umgehend an die Spitze der Hierarchie setzen soll. Amedick gibt sich kämpferisch: „Es war immer mein Traum, für Borussia Dortmund zu spielen. Und diesen Traum nimmt mir niemand.“

Am Sonntag wird der Abwehrspieler zum ersten Mal vor heimischer Kulisse in einer Revierderby-Startelf stehen. „Das ist immer etwas Besonderes“, sagt er: „Auch wenn ich das Derby-Gefühl schon kenne.“ Von früher, aus der Zeit, als er noch als Fan auf der Südtribüne stand.

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