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BVB: Randalierer bleiben unter Beobachtung

DORTMUND Borussia Dortmund und DSW21 sind sich in der Bewertung einig: Für randalierende Fans, die während der Hin- oder Rückfahrt mutwillig die Stadtbahnen beschädigen, ist kein Platz – weder in der Bahn noch im Signal Iduna Park. Diesen sogenannten Fans droht ein Stadionverbot.

von Von Constantin Blaß

, 19.02.2008

Rückblick: 29. Januar 2008. Borussia Dortmund hat gerade Werder Bremen im DFB-Pokal mit 2:1 bezwungen. Der Großteil der Fans macht sich friedlich und zufrieden per Bus und Bahn auf den Heimweg. Die Minderheit: Sie schunkelt, singt – und randaliert. „Das war ein kleiner Kern, der leider eine große Wirkung erzielt hat“, sagt Bernd Winkelmann, Pressesprecher bei DSW21.

Fast 20 Stadtbahnwagen fuhren an diesem Abend demoliert zurück in den Betriebshof. Leuchten waren abmontiert, Kunststoffteile beschädigt. Vandalismus in Reinkultur. Ähnliche Bilder ereigneten sich bereits zum Ende der Hinrunde.

Randalierende Fußball-Fans – für DSW21 und Borussia Dortmund zuletzt leider keine Seltenheit. In Kooperation mit der Polizei sollen aus diesem Grund weiter verstärkt Gegen-Maßnahmen ergriffen werden. Wie schon beim Derby gegen den FC Schalke vor knapp zwei Wochen soll auch in Zukunft am Hauptbahnhof der Zugang zur U-Bahnhaltestelle so geregelt werden, dass ein „Überlaufen“ des Bahnsteigs und damit eine Gefahrensituation verhindert wird. Die wichtigsten Haltepunkte zwischen Bahnhof und Stadion werden zudem von DSW21-Mitarbeitern in Zivilkleidung beobachtet. Selbst vor einem Anhalten der Stadtbahn soll nicht Halt gemacht werden. „Randalierende Fans werden mit Unterstützung der Polizei aus dem Verkehr gezogen“, sagt Winkelmann.

Unterstützung erhält DSW21 für die Maßnahmen auch vom BVB. „Für randalierende Fans, die während der Hin- oder Rückfahrt mutwillig die Stadtbahnen beschädigen, ist kein Platz – weder in der Bahn noch im Signal Iduna Park. Diesen sogenannten Fans droht ein Stadionverbot“, erklärt BVB-Pressechef Josef Schneck.

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