Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

BVB rutscht in die roten Zahlen

DORTMUND Der Fußballkonzern Borussia Dortmund schreibt wieder rote Zahlen. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2007/2008 (30. Juni) verzeichnete das Unternehmen laut einer Mitteilung an die Börse vom Freitag einen Fehlbetrag von 5,9 Millionen Euro.

von dpa

, 29.02.2008
BVB rutscht in die roten Zahlen

Ist in die roten Zahlen gerutscht: der BVB.

Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte es noch einen Gewinn von acht Millionen Euro gegeben. Die Umsatzerlöse im aktuellen Zeitraum betrugen 50,1 Millionen Euro. Borussia Dortmund habe den eingeschlagenen Konsolidierungskurs „konsequent fortgesetzt“, hieß es. Im abgelaufenen ersten Halbjahr seien nicht nur planmäßige Tilgungen an finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 2,8 Millionen Euro vorgenommen worden. Es habe auch eine Sondertilgung von 5,0 Millionen Euro gegeben.

Das Minus sei im Wesentlichen bedingt durch geringere Transfererlöse im Bereich der Fußball-Profimannschaft, die im Vorjahr ausgewiesenen Effekte der WM 2006 sowie gestiegene Kosten im Lizenzbereich.

Die BVB-Aktie ist nach einem Platzierungspreis von elf Euro beim Börsengang der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA am 31. Oktober 2000 zwischenzeitlich auf 1,37 Euro gefallen. Mit diesem Preis wurde das Wertpapier am Freitagvormittag notiert.

Vom Jahr 2009 an rechnet das Fußball-Unternehmen Borussia Dortmund mit deutlich steigenden Einnahmen. In den Bereichen Ausrüster- und Fernsehvertrag geht Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von diesem Zeitpunkt an mit zehn Millionen Euro mehr pro Jahr aus. Zudem erwartet Watzke nach dem Auslaufen des Vermarktungsvertrags mit dem Unternehmen Sportfive im Jahr 2010 weitere Einnahmesteigerungen, die er Ende Januar auf acht bis zehn Millionen Euro bezifferte. Insgesamt seien es von 2010 an 18 bis 20 Millionen Euro mehr pro Jahr.

Lesen Sie jetzt