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Borussia nimmt Boateng ins Visier

DORTMUND Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund plant, im Sommer noch einen weiteren Profi an die Strobelallee zu transferieren. Der soll laut KGaA-Chef Hans-Joachim Watzke „nach Möglichkeit alle Mittelfeld-Positionen spielen können“. Das BVB-Interesse geweckt hat nach Informationen unserer Zeitung Kevin-Prince Boateng (21/Tottenham Hotspur), auf den dieses Jobprofil zu 100 Prozent zutrifft.

Borussia nimmt Boateng ins Visier

Begehrt: Tottenhams Kevin Prince Boateng.

Der mitunter allzu extrovertierte frühere Berliner (42 Bundesliga-Spiele/4 Tore) war erst vor einem Jahr für eine Ablösesumme in Höhe von 7,5 Millionen Euro nach London gewechselt, konnte sich in der englischen Premier League bisher aber nicht durchsetzen (lediglich 13 Meisterschaftseinsätze).

Investitionsvolumen fast ausgereizt

Weil BVB-Sportdirektor Michael Zorc das genehmigte Investitionsvolumen von knapp zehn Millionen Euro mit den Transfers von Tamas Hajnal (1,25 Millionen Euro), Felipe Santana (2,1 Millionen), Patrick Owomoyela (2,3 Millionen Euro) und Neven Subotic (4,0 Millionen Euro) annähernd ausgeschöpft hat, ließe sich Boatengs Transfer aber ausschließlich als Ausleihgeschäft realisieren. „Das Budget ist fast ausgereizt. Wir könnten gegenwärtig nur noch eine sehr, sehr kleine Ablösesumme zahlen“, betonte Zorc am Mittwoch.

Sein Interesse an Boateng, der inzwischen von Sebastian Kehls Berater Jörg Neubauer betreut wird, wollte der Sportdirektor nicht bestätigen. Zorc beließ es beim branchenüblichen Kommentar: „Das ist ein guter Spieler. Aber wir äußern uns nicht zu unseren Personalplänen.“

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