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"Das war eine Achterbahnfahrt der Gefühle"

DORTMUND Ein wahres Wechselbad musste Borussia Dortmunds Torhüter Marcel Höttecke nach seinem Zusammenprall im letzten Regionalliga-Punktspiel in Braunschweig durchstehen. Von voreiliger Entwarnung bis zur endgültigen Kreuzband-Diagnose reichte die Palette der Meldungen. Die Operation hat Höttecke mittlerweile überstanden.

von Von Harald Gehring

, 17.06.2008
"Das war eine Achterbahnfahrt der Gefühle"

Torwart Marcel Höttecke musste lange pausieren und ist jetzt wieder da.

Wie haben sie die letzten doch ziemlich aufregenden Tage überstanden? Marcel Höttecke: Das war schon eine Achterbahnfahrt der Gefühle. In Braunschweig war ich geknickt, weil unser Physio Thomas Zetzmann direkt auf dem Rasen die Kreuzbandverletzung vermutete. Nach einer Kernspintomographie gab es dann die Entwarnung, die wohl etwas vorschnell kam. Erst unser Mannschaftsarzt und Dr. Braun in Duisburg erkannten die Kreuzbandverletzung, die letztlich durch Dr. Eichhorn operiert wurde.

Und wie ist es gelaufen? Höttecke: Gut, ich hab‘ die Vorher-Nachher-Bilder gesehen. Das Kreuzband war gerissen, das Innenband angerissen und ein Teil des Meniskus beschädigt. Aber Dr. Eichhorn sagte, dass jetzt alles in Ordnung sei.

Was folgt, ist allerdings eine sehr lange Pause… Höttecke: Stimmt, in den nächsten drei Monaten ist keine Belastung des Knies möglich. Erst danach beginnen für mich langsam die Reha-Übungen.

Was empfindet man da als junger Profisportler? Höttecke: Schön ist es nicht, ich bin irgendwie leer.

Der BVB sieht Handlungsbedarf und sucht nach einem neuen Torwart. Wie denken Sie darüber? Höttecke: Ich habe ein sportlich schönes Jahr erlebt, ich wollte jetzt noch drauflegen. Aber dann kam die Verletzung. Doch damit muss man als Sportler rechnen. Dass jetzt ein weiterer Torwart gesucht wird, ist doch normal. Beim BVB hat man mir gesagt, dass man weiter auf mich baut. Da mache ich mir keine Gedanken.

Welche neuen Ziele setzen Sie sich jetzt? Höttecke: Ich muss meinem Knie Zeit geben, darf nichts überstürzen. Zur Rückrunde will ich aber wieder einsteigen. Dann muss ich vom Kopf bis zum Knie fit sein.

Noch belegen Sie ein Krankenhausbett in Bad Griesbach, wann dürfen sie nach Hause fahren? Höttecke: Am Freitag geht‘s heim.

Und wann muss die deutsche Nationalmannschaft heim, oder fehlt ein Fernseher im Zimmer? Höttecke: Nein, die EM-spiele verfolge ich schon. Und gewiss ist auch, dass sich die deutsche Mannschaft im Viertelfinale gegen Portugal mächtig steigern muss.

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