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Die beste Chance, es allen zu beweisen

DORTMUND Mit Wünschen ist das so eine Sache. Zwischen Äußern und Verwirklichung liegt oft eine große Diskrepanz. Das mussten sie auch bei Borussia Dortmund zur Genüge erfahren. Fans, Spieler, Klubverantwortliche.

von Von Thomas Rellmann

, 01.02.2008

Coach Thomas Doll macht da keine Ausnahme und klingt fast flehentlich, wenn er sagt: „Mein größter Wunsch ist es, endlich Konstanz hereinzubekommen.“ Ein dehnbarer Begriff. Und dennoch weiß jeder, was der 41-Jährige meint. Einem guten Spiel soll ab jetzt nicht automatisch ein schlechtes folgen, drei Punkten nicht postwendend eine Nullrunde. So wie es in der Hinrunde regelmäßig passierte.

Gleich der Rückrundeauftakt (Samstag, 15.30 Uhr) bei Schlusslicht MSV Duisburg, dem heimschwächsten Team im Oberhaus, bietet eine glänzende Gelegenheit, der Liga zu beweisen, dass Borussia keine launische Diva mehr ist. Nur vier Tage nach dem Pokalcoup gegen Bremen (2:1) wartet ein auf den ersten Blick kleineres Kaliber auf die Schwarzgelben.

Bewegung im Kader

Doch Doll verbreitet Zuversicht: „Wir haben jetzt richtig Bewegung im Kader, jeder hat Druck.“ Vor allem defensiv gibt es wieder Alternativen. „Und da wollen wir im neuen Jahr ganz anders auftreten, viel sicherer stehen. Vorne sind wir immer für zwei Tore gut“, erklärt Doll.

Einen Grund, etwas zu ändern, gibt‘s aktuell nicht. Robert Kovac dürfte seine Erkältung überwunden haben, ebenso Diego Klimowicz seine Muskelprobleme. Der Argentinier, am Dienstag Torschütze zum 2:0, wird allerdings ebenso wie Alexander Frei auf der Bank Platz nehmen. Wohl dem, der diese Stürmer in der Hinterhand hat.  BVB: Ziegler - Rukavina, Amedick, Kovac, Dede - Kehl - Kringe, Tinga - Federico - Valdez, Petric

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