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Entwarnung für Marc Ziegler

DORTMUND Eine frohe Botschaft nur 48 Stunden nach einer der bittersten Derby-Niederlagen der vergangenen Jahre? Sofern es so etwas am Dienstag bei Borussia Dortmund überhaupt geben konnte, dann war es diese: Torwart Marc Zieglers Verletzung, die er sich am Sonntag gegen den Erzrivalen zugezogen hatte, ist nicht so schlimm wie befürchtet.

von Von Thomas Rellmann

, 12.02.2008

Sogar einen Einsatz im richtungsweisenden Spiel bei Energie Cottbus am Samstag (15.30 Uhr) ist nicht ausgeschlossen. Die Diagnose, die der 31-Jährige am Mittag vom Hamburger Spezialisten Dr. Hettmann erhielt, ergab, dass es sich um einen Kapselanriss im Schultergelenk handelt. „Kaputt gehen kann da nichts“, gab Ziegler auf der Heimreise aus der Hansestadt Entwarnung. Am Mittwoch, spätestens aber am Donnerstag, will er wieder ins Lauftraining einsteigen. Trainer Thomas Doll möchte sich dann vergewissern, ob er Ziegler in der Lausitz schon wieder bringen kann oder Ersatzmann Alexander Bade vertraut. „Wir warten ab.“

Es war gestern so etwas wie der Standardsatz des leidgeprüften Ex-Hamburgers, wenn es um die Plätze in der Startformation am Wochenende geht. Denn der Platz zwischen den Pfosten ist bei weitem nicht die einzige Baustelle. Da wäre die Position des Linksverteidigers, auf der Florian Kringe automatisch als erste Alternative gilt. „Abwarten“, sagt Doll.

Viele Fragezeichen

Vielleicht auch, weil der Mittelfeldspieler am Dienstag mit einer Magen-Darm-Grippe aussetzen musste. Den Platz rechts in der Raute könnte der nach einem Muskelfaserriss genesene Jakub Blaszczykowski einnehmen. Doch auch der muss erst wieder ins geregelte Mannschaftstraining einsteigen. Von der Frage, ob sich in der Innenverteidigung Wechsel aufdrängen, einmal ganz abgesehen...

Statt sich also am personellen Rätselraten zu beteiligen, knüpfte sich Doll seine Derby-Versager vor der Nachmittagseinheit vor und sezierte mal wieder die schlimmsten Szenen des 2:3 per Video. „Er hat all‘ die ärgerlichen Dinge angesprochen“, berichtete Martin Amedick von einer erneuten schonungslosen Analyse. „Schalke hat uns ja nicht an die Wand gespielt“, sagt Doll selbst. „Aber wir bestrafen uns selbst durch leichtfertige Fehler. Das ist eine Konzentrationssache.“ Zu diesem Schluss kommt er nicht zum ersten Mal in dieser Saison.

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