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BVB-Neuzugang Isak im Portrait

"Fußballerisch weit, aber ganz anders als Zlatan"

DORTMUND Erstes Spiel, erster Treffer und damit jüngster Torschütze in der schwedischen Liga, erstes Länderspiel gerade mal ein Jahr später, erster Treffer auch schon im zweiten Einsatz: "Alexander Isak hat jede Herausforderung gemeistert, er war immer sofort in der Lage, auf dem nächsthöheren Niveau zu bestehen." Das sagt Martin Petersson, Redakteur bei "TV4 Fotbollskanalen" in Stockholm und einer, der das neue Sturmjuwel von Borussia Dortmund besonders gut kennt.

"Fußballerisch weit, aber ganz anders als Zlatan"

Gute Laune während des ersten BVB-Trainings: Neuzugang Alexander Isak.

Petersson erinnert sich noch gut an das erste große Interview, das er mit Isak führte: "Es war sein erster großer Auftritt, aber er war sehr locker. Er ist ein bodenständiger Junge, bescheiden, aber auch sehr klar im Kopf und reif für einen 17-Jährigen", sagt er. Isak sei sehr weit, auch fußballerisch: "Er ist schnell, er ist technisch stark, er weiß, wann er laufen muss, wann er passen muss oder schießen kann." Isak "lese" das Spiel schon sehr gut für einen Spieler in seinem Alter.

Nächste Herausforderung

Dass der Angreifer nun die nächste Herausforderung in Angriff nimmt, sei daher nicht überraschend gekommen. "Es wird viel über ihn berichtet", sagt Petersson, nicht alles entspräche auch der Wahrheit. "Er war vielleicht nicht der beste Spieler der vergangenen Saison, aber einer der besten."  

Auch in Stockholm hat man gespannt verfolgt, dass sich Alexander Isak für Borussia Dortmund entschieden hat und andere namhafte Interessenten auf der Strecke geblieben sind. Real Madrid sei der ernst zu nehmendste Mitbewerber gewesen, doch in Dortmund, sagt Petersson, sei Isak besser aufgehoben.

"Sehr geduldig"

"Man registriert auch hier, dass der BVB jungen Spielern gute Entwicklungsmöglichkeiten gibt, dass junge Spieler viele Einsatzzeiten bekommen." Vielleicht hat ja auch das Beispiel Martin Ödegaard abschreckend gewirkt, der als europäisches Supertalent zu den Königlichen wechselte, dort aber regelrecht verkümmerte und nun in den Niederlanden versucht, seine Kariere neu anzukurbeln.

BVB-Training in Brackel am 25. Januar mit Alexander Isak

BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
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BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
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BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
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BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
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BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
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BVB-Training in Brackel am 25. Januar.
BVB-Training in Brackel am 25. Januar.

Dass Isak ein ähnliches Schicksal in Dortmund droht, glaubt der schwedische Journalist nicht. "Er hat das Zeug, ein richtig großer Spieler zu werden", sagt Petersson. "Gleichzeitig ist er sehr geduldig. Er weiß, dass er in Dortmund alle Zeit bekommt, dass er nicht gleich im Rampenlicht stehen wird."

Vergleich passt nicht

Das war in Schweden zuletzt ganz anders. "Er hat nicht den Eindruck gemacht, als ob ihn der Hype um seine Person belasten würde", meint Petersson. "Er war immer sehr relaxed, er wollte hier nie der Star sein, der aus ihm gemacht wurde."

DORTMUND BVB-Trainer Thomas Tuchel hat sich verwundert gezeigt über einen Bericht der "Sport Bild", in dem das angeblich gestörte Verhältnis zur Führungscrew der Borussia um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc thematisiert worden war. In dem Artikel hatte die Zeitschrift dies auch am Transfer von Alexander Isak festgemacht. Der Schwede trainierte am Mittwoch erstmals mit seiner neuen Mannschaft.mehr...

Und so passe der Vergleich mit Schwedens Fußball-Ikone Zlatan Ibrahimovic auch überhaupt nicht. Petersson muss lachen über die Schlagzeilen, "denn Isak ist das komplette Gegenteil. Zlatan ist Zlatan, Alexander Isak ist als Typ ganz anders". Sehr wohl aber könne der 17-Jährige auf dem Rasen ein ähnlich dominanter Spieler werden. "Er hat das Potenzial, um sogar vielleicht noch ein besserer Stürmer zu werden."

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