Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Geldregen durch Pienaar

DORTMUND Borussia Dortmund steht ein warmer Geldregen ins Haus, denn der FC Everton hat bekräftigt, den vom BVB für eine Saison ausgeliehenen Mittelfeldspieler Steven Pienaar (25) kraft einer Kaufoption fest an sich binden zu wollen.

von Von Sascha Fligge

, 25.02.2008
Geldregen durch Pienaar

Pienaar (re.) sammelt in der neuen Heimat eifrig Punkte.

Der Teammanager des Klubs, David Moyes (44), sagte: „Steven ist stark am Ball. Er merkt, dass er hier gebraucht wird und fühlt sich wohl. Wir wollen ihn behalten. Was die Konditionen angeht, gibt es eine klare Vereinbarung zwischen Dortmund und uns.“

25 Partien - kein Tor

Pienaar war im Sommer 2006 ablösefrei von Ajax Amsterdam zur Borussia gewechselt. An der Strobelallee konnte der als Nachfolger des Tschechen Tomas Rosicky (jetzt FC Arsenal) verpflichtete südafrikanische Nationalspieler allerdings die Erwartungen auf der Position 10 nie erfüllen und blieb in 25 Begegnungen torlos.

Auf der Insel hat er im linken Mittelfeld nun eine neue und offenbar vielversprechende Heimat gewonnen. BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagt: „Steven will dort bleiben, vom FC Everton gibt es Signale, dass der Klub die Option ziehen wird. Bis Ende Mai ist das für eine Ablösesumme von 3,1 Millionen Euro möglich. Ein Deal, mit dem wir gut leben können.“

„Babys von ihm“

Pienaar, der in Dortmund ein Einsiedler-Dasein geführt hatte und vom Initiator seines Transfers, Trainer Bert van Marwijk, zwischenzeitlich gar auf die Ersatzbank beordert worden war, ist in Everton der Top-Vorlagengeber. Sechs Premier-League-Treffer leitete er ein, zwei erzielte Pienaar selbst. In der vergangenen Woche lieferte er beim 6:1 des englischen Tabellenfünften im UEFA-Cup gegen Bergen gar ein Glanzstück ab, war an der Entstehung von sage und schreibe fünf Toren beteiligt.

David Moyes rätselt noch immer, warum Pienaar im Ruhrgebiet nicht zurecht kam: „Seine körperliche Verfassung wirkte beim BVB geradezu kraftlos. Dabei verfügt er über alle notwendigen Fähigkeiten. Ich glaube, er fühlte sich in Deutschland einfach nicht heimisch.“ Auf der Insel ist das nun anders. Dort lieben ihn sogar die Fans. Einer schreibt auf der Homepage des Klubs: „Wenn ich eine Frau wäre, würde ich Babys vom ihm wollen.“

Lesen Sie jetzt