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Klimo: Schultereckgelenk kaputt

DORTMUND Um 15 Uhr war die BVB-Welt am Sonntag noch in Ordnung. Beim Kaffeekränzchen der Klubspitze mit Schalkes Repräsentanten im Baroper „hotellennhof“ herrschte pure Harmonie. Die Derby-Bruttoeinnahme von zwei Millionen Euro ließ frohlocken.

von Von Sascha Fligge

, 10.02.2008
Klimo: Schultereckgelenk kaputt

Behauptet den Ball und trifft: Diego Klimowicz.

Keine vier Stunden später, um 18.53 Uhr, hing der Haussegen schief: 2:3 verloren – dazu auch noch die Profis Diego Klimowicz (Sprengung des Schultereckgelenks), Marc Ziegler (ebenfalls an der Schulter verletzt) sowie Dede (Rote Karte). Bitterer geht‘s nicht

Trainer Thomas Doll hatte vor dem Anstoß prophezeit: „Das Derby wird Aufschluss darüber geben, ob wir weiter Mittelmaß bleiben.“ Lässt er sich nun an seinen Worten messen, scheint die Lage schier aussichtslos. Dortmund ist nur noch 13. der Tabelle, das Rotlicht-Viertel der Liga lediglich sechs Zähler entfernt, bis in den UEFA-Cup sind es satte zwölf. Borussia - irgendwo im Nirgendwo.

Es fehlt der Rote Faden

Die Aussichten auf Besserung sind marginal. Zwar gibt es gerade im Offensivbereich Akteure mit herausragender individueller Qualität im Team (Mladen Petric, Alexander Frei), Dolls Abwehrzentrum indes genügt den Liga-Ansprüchen nicht, zwischen den Pfosten steht kein Stabilisator – und eine funktionierende Achse, eine Art Roter Faden im 4-4-2-System, fehlt.

Dass der dilettierende Manndecker Robert Kovac im 131. Derby statistisch betrachtet als bester Zweikämpfer auf dem Platz geführt wurde – blanker Hohn. Doll sah es offenbar ein. „Heute“, raunzte er, „hat man gesehen, warum wir schon 36 Gegentore kassiert haben...“

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