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Rippenprellung: Ricken muss Zähne zusammenbeißen

DORTMUND Die Chance auf den ersten „Dreier“ nach der Winterpause erscheint günstig – aber Borussia Dortmunds Trainer Theo Schneider beschleicht ein mulmiges Gefühl, wenn er an das Regionalliga-Punktspiel am Samstag (14 Uhr, Signal Iduna Park) gegen den Wuppertaler SV denkt.

von Von Harald Gehring

, 29.02.2008
Rippenprellung: Ricken muss Zähne zusammenbeißen

Zurück im Borussen-Team: Christian Eggert (l.)

„Ich lasse mich nicht von den beiden WSV-Niederlagen in Düsseldorf und gegen Ahlen blenden. Der WSV ist ein Top-Team in der Liga. Und solch eine Mannschaft zu unterschätzen, kann böse Folgen haben“, warnt der Borussen-Coach, denkt dabei auch an seine Personalsorgen.

Daniel Gordon rückt ins Profi-Aufgebot, weil Markus Brzenska verletzt ausfällt. Sebastian Hille muss gelb-rot-gesperrt pausieren, und Senesie bleibt ein „Grippe-Opfer“. Unter einer schweren Erkältung leidet Nico Hillenbrand, dazu kommt noch die Rippenprellung von Spielgestalter Lars Ricken.

Schneider jammert nicht

„Da kommt wieder ‘mal einiges zusammen. Aber wir jammern nicht, solche Situationen kennen wir. Ich glaube, dass Lars die Zähne zusammenbeißt und spielt. Vielleicht gibt es noch eine Chance für Nico“, sagt Schneider. Gordons Platz im defensiven Mittelfeld nimmt Christian Eggert ein, auf der linken Seite tritt Denis Omerbegovic an Stelle von Hille an. Sollte Hillenbrand tatsächlich ausfallen, läuft Michael Oscislawski auf.

„In jedem Fall müssen wir uns vorsehen. Beim WSV brennt nach zwei Niederlagen der Baum“, berichtet Dortmunds Coach, der die WSV-Trümpfe bestens kennt. Torjäger Mahir Saglik spielte bereits für den BVB, Tobias Damm und Mike Rietpietsch gehören ebenfalls zu den Stützen im Team des neuen Trainers Wolfgang Frank, der einst in jüngeren Jahren für die BVB-Profis stürmte.

Schwere Aufgabe

Allein, gerade die Offensive ist aktuell das Sorgenkind des WSV, der nach der Winterpause noch keinen Treffer erzielte. Und Wuppertals Abwehr (37 Gegentore!) war ohnehin noch nie ein Prunkstück. Ein leichter Gang also für den BVB?

„Davon kann nun wirklich keine Rede sein. Ich erwarte eine äußerst schwere Aufgabe. Erfolgreich werden wir nur sein, wenn jeder seine Aufgaben von Beginn an konzentriert löst“, sagt Theo Schneider. Daran sollten sich die Borussen halten.

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