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Schnapper im Fokus

DORTMUND Borussia und die Torhüter. In dieser Saison ist das ein Endlos-Kapitel. Verletzungen, Formkrisen, Diskussionen, Elfmeter. Die Männer zwischen den Pfosten stehen ständig im Fokus.

von Von Thomas Rellmann

, 13.02.2008

Auch vor dem Spiel am Samstag in Cottbus, wo der BVB als einziger Bundesligist sämtliche Begegnungen in der Eliteklasse (vier) gewann: Ob Marc Ziegler auflaufen kann, ist nach wie vor völlig offen. Gestern stand der Torhüter lediglich auf dem Laufband und trainierte nach eigener Aussage obendrein „Brust, Beine und Po“.

Eine Entscheidung über seine Einsatzfähigkeit soll erst heute fallen. Ziegler: „Ich versuche alles. Aber ich muss auch die Ruhe bewahren!“ Immerhin: Der Schmerzpegel, sagt Ziegler, sei „nicht mehr so hoch“.

Frage des Risikos

Sollte das Risiko eines Einsatzes zu groß sein, würde erneut die Stunde des Alexander Bade schlagen. Der 37-Jährige kam im Revierklassiker gegen Schalke (2:3) unverhofft zu seiner Premiere im BVB-Dress und hielt fehlerlos. „Für solche Fälle muss ich ja parat stehen“, gab der Ex-Paderborner, der auch schon für den 1.FC Köln, den HSV und den VfL Bochum im Bundesliga-Tor stand, zu Protokoll. „Ich habe mir in der Halbzeit nur gedacht: ‚Da hast du dir ja das richtige Spiel ausgesucht‘.“

Ob das auch für die Begegnung in der Lausitz gilt? Immerhin steht Borussia dort am Scheideweg – bei einer Niederlage droht sogar der Rutsch in die gefährdeten Regionen der Tabelle. Doch um die Wackel-Abwehr vor ihm macht sich der A-Lizenz-Inhaber keine Gedanken. In den 45 Minuten seines Mitwirkens gegen die Königsblauen habe er „nicht viel draufgekriegt“. Vielmehr genießt er die spontane Chance: „Ich freue mich, mich noch einmal im großen Fußball präsentieren zu können.“

Von einem Karriereende spricht er nicht. „In meinem Alter schmiedet man keine großen Pläne mehr. Ich würde gern weiter Fußball spielen“, erklärt Bade, „bin aber total entspannt.“

Spendabler Vize

So wie gestern Mittag all seine Kollegen ganz locker waren. Vize-Kapitän Sebastian Kehl hatte am Brackeler Trainingsgelände zur gemeinsamen Mahlzeit geladen. Grund: der Mittelfeldmann wurde 28. Ob es gelingt, die Feierlichkeiten bis Samstag, 17.20 Uhr, auszudehnen?

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