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Steinbrück pfuscht BVB ins Handwerk

DORTMUND Das wird KGaA-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sicher gar nicht gern gelesen haben. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ rät Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD/Foto) indirekt davon ab, sich Aktien von Borussia Dortmund zuzulegen.

von Ruhr Nachrichten

, 01.02.2008
Steinbrück pfuscht BVB ins Handwerk

Kein BVB-Freund? Peer Steinbrück.

Auf die Frage, ob er sich Wertpapiere von Deutschlands einzigem börsennotierten Fußballklub kaufen würde, sagte der frühere Ministerpräsident von NRW: „Würden Sie welche kaufen? Bei allem Respekt vor der Konsequenz und dem Erfolg, wie der Geschäftsführer Watzke den Verein saniert: Diejenigen, die solche Aktien kaufen, tun das doch eher aus Sympathiebekundung.“

Auf den Hinweis, dass selbst die Frau von Uli Hoeneß BVB-Aktien besitze, konterte Steinbrück: „Ich würde mir trotzdem keine kaufen.“ Borussias Finanz-Geschäftsführer Thomas Treß reagierte wenig erquickt auf die Ausführungen: „Das ist Humbug. Wenn Herr Steinbrück sich damit auseinander gesetzt hätte, würde er so etwas nicht sagen. Dann wüsste er, dass sich Ökonomie und Fußball durchaus mit einander verbinden lassen.“ Das, so Treß, gelte es künftig unter Beweis zu stellen.

Die BVB-Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 33 Prozent ihres Wertes verloren und datiert aktuell bei 1,40 Euro.

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