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Der BVB bereitet Sorgen

Stöger: Es gibt keinen Grund, euphorisch zu sein

DORTMUND Ein dösiges 1:2 im letzten Heimspiel der Bundesliga-Saison gegen Mainz, Zittern vor dem Endspiel um die Königsklasse und ein Spieler, der Interna ausplaudert - der BVB bereitet Sorgen.

Stöger: Es gibt keinen Grund, euphorisch zu sein

„Wenn man sich die ganze Saison anschaut, kommt so ein Rückschlag wie gegen Mainz nicht einmal mehr überraschend.“ - Peter Stöger Foto: imago

Die zaghaften Schritte hin zu den Fans hätten sich die Spieler sparen und gleich in den Katakomben verschwinden können. Pfiffe, Wut und – noch schlimmer: Häme peitschten den Borussen entgegen. Beim peinlichen 1:2 (1:2) gegen Mainz 05 verdöste der BVB nicht nur einen versöhnlichen Abschied vom Heimpublikum nach einer leidvollen Saison und den sicheren Sprung in die Champions League. Die Schwarzgelben leisteten sich auch einen Offenbarungseid in Sachen Mentalität und überstrapazierten die Leidensfähigkeit selbst alteingesessener Anhänger um Längen. „Der unbedingte Wille hat uns gefehlt“, konstatierte Torhüter Roman Bürki. Das hatten die Zuschauer im Stadion empört genauso gesehen.

Stöger: „Rückschlag kommt nicht überraschend“

Dadurch kommt es am letzten Spieltag bei der TSG Hoffenheim zum sportlichen Horrorszenario für die Borussen: Gegen einen direkten Konkurrenten stehen nicht nur das ausgegebene Minimalziel und viel Prestige auf dem Spiel, es droht der Verlust von zig Millionen Euro und Imagewerten.

Bundesliga, 33. Spieltag: BVB - FSV Mainz 05 1:2 (1:2)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05.
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05.
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05.
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„Wenn man sich die ganze Saison anschaut, kommt so ein Rückschlag wie gegen Mainz nicht einmal mehr überraschend“, sagte ein desillusionierter Trainer Peter Stöger im Gespräch mit dieser Redaktion. „Es ist kein Zufall, dass diese Saison jetzt mit diesem Endspiel in Hoffenheim endet.“

Remis hätte gereicht

Eine überschaubare Anstrengung hätte diese Zuspitzung vermeiden können. Weil die Konkurrenz am Samstag patzte, hätte dem BVB ein schmales Remis gegen das Kellerkind aus Mainz gereicht für die Zulassung zur Königsklasse. Allein davon blieb die Mannschaft so weit entfernt wie vom Nachweis, tatsächlich zu Europas Top Ten zu gehören. Zwei frühe Tore (Baku 4., Muto 12.) brachten die Gäste, die sich couragiert den Verbleib in Liga eins verdienten, in Führung. Dortmund gelang der Anschluss durch Maximilan Philipp (16.), aber in den verbleibenden 74 offiziellen Spielminuten keine weitere gefährliche Annäherung an das Mainzer Tor.

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Sportdirektor Michael Zorc wollte lieber nichts sagen, teilte seinen Frust dann aber knapp und präzise mit: „Eine Leistung zum Schämen.“ Sprach’s, und verschwand. Noch kürzer hatte Stöger den Kriterienkatalog zusammengefasst, was denn bei seiner Mannschaft besser werden müsse mit Blick auf das Spiel in Hoffenheim. Die schlichte Antwort: „Alles!“

Rodes Aussagen lassen tief blicken

Ob der Österreicher die Mannschaft an der Ehre packen kann, ist offen. Die Spieler gehen vom Abschied des Trainers aus. Der verletzte Sebastian Rode, in der Liga ohne Einsatz, plauderte bei „Sky“ drauflos: „So, wie er sich ausdrückt in der Kabine, gehen wir davon aus, dass wir nächste Saison einen neuen Mann haben werden.“ Lucien Favre sei „spannend“ als Option. Die Degradierung von Kapitän Marcel Schmelzer kritisierte Rode. „Das hätte man anders lösen können“, das sei „für Schmelle nicht gut und nicht akzeptabel“ gewesen. Das sind Äußerungen, die dem Spieler einen Rüffel von der Klubführung einbringen werden und zugleich tief blicken lassen ins Innenleben einer Mannschaft, die sich diese Bezeichnung nicht immer in diesem Jahr verdient hatte.

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Auf dem Rasen reichen dem BVB am letzten Spieltag ein Sieg oder ein Remis und sogar eine Niederlage mit einem Tor Unterschied. Bei einer höheren Niederlage in Sinsheim müsste Leverkusen seine Tordifferenz gegenüber dem BVB insgesamt um sieben Treffer verbessern.

Körpersprache spricht Bände

Wer die Körpersprache der Schwarzgelben gegen Mainz beobachtet hat, dürfte Sorgenfalten bekommen. Halbjahres-Trainer Stöger, dem die Klubführung kein vertragsverlängerndes Vertrauen aussprechen wird, muss in den nächsten Tagen elf Spieler finden, die sich dieser Drucksituation stellen und vorangehen wollen. „Wir fahren nicht deprimiert nach Hoffenheim. Wir haben ja auch gesehen, dass diese Mannschaft nach Rückschlägen oft gut zurückgekommen ist“, merkt Stöger an. Er glaube auch weiterhin fest an die Qualifikation für die Champions League. „Aber es gibt keinen Grund, euphorisch zu sein.“

Vielmehr droht diese Spielzeit in einem Ende mit Schrecken zu kulminieren, das im schlimmsten Fall noch lauter nachhallen wird als Pfiffe von den Tribünen.

DORTMUND Borussia Dortmund blamiert sich gegen Mainz und muss nun wieder um die schon sicher geglaubte Champions-League-Qualifikation bangen. In der 97. Folge des BVB-Podcasts gehen wir in die knallharte Analyse.mehr...

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