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Vorsicht, wenn die Kugel ruht!

DORTMUND Diese Statistik kann nach dem vergangenen Sonntag niemanden mehr überraschen: Der FC Schalke ist die gefährlichste Mannschaft der Bundesliga bei Standardsituationen. Beim 4:1 des Vize-Meisters gegen den VfB Stuttgart entsprangen allein drei Treffer einer solchen Konstellation. In 18 Punktspielen waren es bereits deren 16.

von Von Thomas Rellmann

, 07.02.2008

Vorsicht vor den langen Gelsenkirchenern ist also angesagt im schwarz-gelben Lager. Erst recht, wenn man sich das Gegenstück des Zahlenspiels anschaut: Nur Arminia Bielefeld ist bei Ecken, Freistößen und Elfmetern anfälliger als der BVB, der bisher zwölf derartige Treffer kassierte!

Demnach müsste Dortmunds Coach Thomas Doll in dieser Woche im Training ein klares Augenmerk auf Standards legen. „Wir haben am Donnerstag ein paar Situationen geübt, damit wir ein Gefühl bekommen für die Flugbahn und die Räume.“ Doch insgesamt bleibt der 41-Jährige gelassen. „Weil da auch einige Elfmeter dabei waren.“

Vielleicht auch, weil mit Kevin Kuranyi der treffsicherste Schalker passen muss. „Nein“, wendet BVB-Dampfmacher Florian Kringe ein. „Die haben einen ausgeglichenen Kader, da freut sich eben ein anderer, dass er spielen darf.“ Der 25-Jährige besitzt trotz der niederschmetternden Zahlen Vertrauen ins eigene Team: „Wir haben doch auch kopfballstarke Leute und Freistoßspezialisten.“

Klimowicz gefragt

Damit meint er auch Diego Klimowicz, der offensiv wie defensiv allein schon wegen seiner Größe (1,91 m) wichtig werden könnte. Daher deutet viel darauf hin, dass der Argentinier, zuletzt dreifacher Torschütze in zwei Partien, den Platz im Sturm neben Mladen Petric ergattert. Wer in der Innenverteidigung neben Martin Amedick aufläuft, ist noch fraglich. Der Kroate Robert Kovac ist nämlich mit einer Schulterverletzung vom Länderspiel gegen die Niederlande heimgekehrt. Eine Prognose steht noch aus. Sein Ausfall täte dem BVB weh.  

  • Vom Afrika-Cup in Ghana sickert ein Dortmunder Interesse an Anthony Annan (21, Start Kristiansand/Norwegen) durch. Der Mittelfeldspieler ist bislang die Entdeckung in Reihen des Gastgebers, sein Vertrag läuft bis zum 31. Dezember. Borussias Co-Trainer Ralf Zumdick weilte einige Tage als Beobachter in Ghana. Sportdirektor Michael Zorc bestätigte bisher lediglich, dass ihm der Spieler bekannt ist.
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