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Bastian Oczipka freut sich über das Ende seiner langen Leidenszeit

Schalke 04

Im Sommer musste sich der Linksverteidiger einer Leisten-OP unterziehen - jetzt steht er wieder im Training. Geht es nach ihm, kann ein Einsatz im Spiel gar nicht früh genug kommen.

Gelsenkirchen

, 09.10.2018
Bastian Oczipka freut sich über das Ende seiner langen Leidenszeit

Voller Tatendrang: Bastian Oczipka möchte so schnell wie möglich wieder im Kader stehen. © dpa

Diesen Augenblick hatte Bastian Oczipka regelrecht herbeigesehnt. Seit vergangenem Sonntag steht er wieder auf dem Platz und kann beschwerdefrei mit seinen Mannschaftskollegen trainieren.

Momentan sind dies ja wenige wegen der Länderspielabstellungen, aber das stört den 29-Jährigen überhaupt nicht. „Die vergangenen Monate waren keine einfache Zeit. Man freut sich wie ein kleines Kind, wenn man endlich wieder trainieren darf“, gab der Ex-Frankfurter zu. Das lag vor allem auch an der Art seiner Verletzung im Schambein- und Leistenbereich.

Sogar im Urlaub war der Physiotherapeut dabei

„Wenn Du dir das Bein gebrochen hat, weißt Du Bescheid, wann es wieder geht. Wenn Du eine Zerrung hast, weißt Du es einzuordnen. Aber bei dieser Verletzung ist es sehr schwierig zu sagen, wann man sich ausruhen oder die Belastung steigern darf“, so Oczipka.

Zunächst setzte er auf den Faktor Regeneration. Sogar in seinen Urlaub nahm er einen Physiotherapeuten mit, der ihn ständig behandelte. Doch als auf Schalke das Training wieder los ging, waren die Beschwerden wieder da. Oczipka: „Im Endeffekt war alles für die Katz.“ Also blieb ihm nur die Leistenoperation in Berlin als letzte Möglichkeit, wieder beschwerdefrei Fußball spielen zu können.

Kein kritisches Wort über Hamza Mendyl

Und das scheint zu gelingen, denn der Linksverteidiger strahlte nach der Einheit am Dienstag über das ganze Gesicht. Athletisch sei er schon in guter Verfassung, jetzt gelte es für ihn, in den Spielrhythmus zu kommen. Aber das Wichtigste sei natürlich, dass er nach den ersten Einheiten keine negativen Nachwirkungen verspürt habe.

Dass Schalke mit Hamza Mendyl noch einen Spieler auf seiner Position verpflichtete, findet bei Oczipka kein kritisches Wort. „Es war nicht abzusehen, dass ich im Oktober schon wieder fit bin. Deshalb musste der Verein handeln, das ist okay“, so der Linksverteidiger.

„Im November erst? Wir spielen doch in zwei Wochen schon wieder.“

Oczipka brennt darauf, so schnell wie möglich wieder zum Einsatz zu kommen. Auf die Frage eines Journalisten: „Im November?“ antwortete er augenzwinkernd: „Im November erst? Wir spielen doch in zwei Wochen schon wieder“.

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