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Naldo jagt Bestmarken

Innenverteidiger auf Rekordjagd - mit 35 Jahren

Gelsenkirchen Der Verschleiß des Profisports geht an Naldo scheinbar spurlos vorbei. Der Schalker Abwehrspieler arbeitet sogar an zwei Bestwerten - und das im sehr gehobenen Fußball-Alter von 35 Jahren.

Innenverteidiger auf Rekordjagd - mit 35 Jahren

Die Knochen werden auch im Alter nicht geschont: Als Abwehrchef scheut Naldo auch mit 35 Jahren keinen Zweikampf. Die defensive Stabilität haben die Schalker auch zu großen Teilen ihm zu verdanken. Foto: dpa

Solch eine Saison hätten ihm wohl die wenigsten Fußball-Experten zugetraut: Naldo ist beim FC Schalke 04 in der Spielzeit 2017/2018 eine der herausragenden Spielerpersönlichkeiten, der mit seinen 35 Jahren auch noch keinen Gedanken an sein Karriereende verschwendet. Im Gegenteil. „Wenn ich gesund bleibe, könnte ich mir vorstellen, meinen 2019 auslaufenden Vertrag noch einmal zu verlängern,“ sagte der Brasilianer mit deutschem Pass am Mittwoch in einer Medienrunde.

Bereits sieben Tore erzielt

Mit einem Sieg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach will Naldo die Saison mit Schalke krönen, denn dann wäre die Qualifikation für die Champions League perfekt. Außerdem ist der Abwehrchef auch noch auf der Jagd nach zwei persönlichen Rekorden. Sieben Tore hat Naldo in der laufenden Bundesligasaison bisher erzielt, wobei sein Kopfballtreffer zum 4:4 im Derby in Dortmund künftig in keinem Schalker Geschichtsbuch fehlen wird. Damit hat er seinen persönlichen Torrekord eingestellt. „Das achte kommt noch“, sagte Naldo mit einem Schmunzeln, „vielleicht schon gegen Mönchengladbach.“

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Die zweite Rekordmarke wäre perfekt, wenn Naldo auch in den restlichen drei Bundesligaspielen komplett durchspielen würde. In diesem Fall hätte er in dieser Saison als einziger Schalker Feldspieler keine Sekunde gefehlt. „Das habe ich noch nie geschafft. Bisher haben mir immer Verletzungen oder eine Sperre einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagte der Defensivspezialist, der am letzten Sonntag sein 50. Bundesligaspiel für die Königsblauen absolvierte.

Sperre droht

Mit großer Disziplin hat er es bisher vermieden, in den jüngsten Schalker Auftritten eine Gelbe Karte zu kassieren. Schon seit Wochen hat der 35-Jährige vier Verwarnungen auf seinem Konto. Von dieser Seite droht also besondere Gefahr, dass der angestrebte Rekord verfehlt wird.

Wichtiger ist für Naldo jedoch, dass es mit der Champions-League-Qualifikation für Schalke 04 klappt. „Das 2:2 in Köln ist abgehakt. Jetzt konzentrieren wir uns nur noch auf Gladbach. Unser Gegner hat nach seinem verdienten Erfolg gegen Wolfsburg wieder Selbstvertrauen gesammelt“, so der Routinier.

Vestergaard mit forscher Ansage

Das wird auch an manchen Aussagen von Borussen-Spielern deutlich. „Schalke hatte in dieser Saison auch eine ganze Menge Glück. Besser als wir sind die nicht,“ meldete sich zum Beispiel Abwehrspieler Jannik Vestergaard forsch zu Wort.

Naldo konterte darauf am Mittwoch gelassen. „Unsere Erfolge sind nicht auf Glück zurückzuführen. Wir haben hart dafür gearbeitet. Vielleicht hat Gladbach nur Pech gehabt, dass sie 13 Punkte hinter uns stehen,“ sagte der Abwehrstratege mit einem Augenzwinkern.

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Im vorletzten Heimspiel der Saison müssen die Königsblauen wohl auf Breel Embolo verzichten, der wegen muskulärer Probleme auch gestern nicht am Training teilnehmen konnte. Auch Max Meyer, der zuletzt dreimal nur auf der Bank saß, scheint nicht beschwerdefrei. Der Mittelfeldspieler ging bereits nach einer Stunde vom Trainingsplatz in die Kabine.

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