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Schalke-Coach Tedesco: Pause war Fluch und Segen

Heidel rechnet mit Meyer-Abgang

Nach fünf Siegen in Serie kam die Länderspiel-Pause für den FC Schalke 04 zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Dennoch geht der S04 mit breiter Brust in das Heimspiel gegen Freiburg. Für Max Meyer beginnt die Abschiedstournee.

GELSENKIRCHEN

, 29.03.2018
Schalke-Coach Tedesco: Pause war Fluch und Segen

Schalkes Manager Christian Heidel (r.) geht davon aus, dass Max Meyer denn Verein im Sommer verlassen wird. © imago

Manager Christian Heidel geht von einem Abschied von Nationalspieler Max Meyer vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 aus. „Aktuell deutet alles daraufhin, dass er den Verein verlassen wird“, sagte Heidel am Donnerstag. „Schalke hat kein neues Angebot mehr gemacht. Und Max hat auch nicht angedeutet, dass er noch mal ein Gespräch wünscht.“

Vertrag läuft aus

Das 22 Jahre alte Eigengewächs hatte zuletzt eine Frist des Vereins auf eine Vertragsverlängerung verstreichen lassen. Meyers Kontrakt läuft am Saisonende aus, er wäre damit ablösefrei.

Der Fokus richtet sich auf die Partie gegen den SC Freiburg. Domenico Tedesco ist die Länderspiel-Pause nach der jüngsten Erfolgs-Serie ungelegen gekommen. „Wenn du mit fünf Siegen in die Pause gehst, kommt sie nicht zu einem guten Zeitpunkt. Wir hätten mit diesem Lauf gerne nochmal fünf Spiele gespielt“, sagte Schalkes Trainer vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr).

„Zeit zum Durchschnaufen“

Gleichzeitig habe das spielfreie Wochenende „noch mal Zeit zum Durchschnaufen gegeben und um an einigen Stellschrauben zu drehen. So gesehen war es beides, Fluch und Segen. Wir haben individuell und positionsspezifisch trainiert. Freiburg hat noch keine Rolle bei den Einheiten gespielt, weil zu viele Spieler wegen der Länderspieleinsätze fehlten.“

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Gegen den Tabellen-14. aus Freiburg wird Tedesco voraussichtlich auf die zuletzt angeschlagenen Thilo Kehrer und Nabil Bentaleb zurückgreifen. Fraglich ist nur der Einsatz von Weston McKennie, der angeschlagen von der US-Nationalmannschaft zurückkehrte. Abdul Raman Baba sei nach seinem Kreuzbandriss wieder im vollen Trainingsbetrieb, ein Einsatz kommt laut Tedesco aber noch zu früh. 

„Ich kann nur alle Hüte ziehen“

Tedesco lobt den SCF in höchsten Tönen: „Ich kann nur alle Hüte vor diesem Verein ziehen. Jahr für Jahr verlieren sie gute Spieler und schaffen es dennoch, sich in der Bundesliga zu behaupten. Sie haben eine Super-Mentalität und präsentieren sich immer als Einheit. Der SC Freiburg ist ein unangenehmer Gegner.“

Mit dpa-Material

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