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Schalke will in die Königsklasse

Vier Gründe für die Champions-League-Qualifikation

Gelsenkirchen Der Endspurt beginnt: Nur noch sieben Bundesligaspiele, dann könnte der FC Schalke 04 die Rückkehr in die Champions League geschafft haben. Wir nennen vier Gründe, warum Schalke große Chancen hat, in der nächsten Saison wieder in der Königsklasse zu spielen.

Vier Gründe für die Champions-League-Qualifikation

Duldet keinen Schlendrian: Domenico Tedesco. Foto: dpa

1. Blau-Weißer Beton: Auf die Abwehr ist Verlass. Hinter den Bayern (20) haben die Schalker mit Frankfurt und Stuttgart (alle 30) jeweils die wenigsten Gegentore kassiert. Die meistens praktizierte Dreierkette mit Naldo und Nastasic sowie Kehrer oder Stambouli ist eingespielt und lässt nur wenige Torchancen des Gegners zu. In den vergangenen fünf Bundesligaspielen kassierten die Blau-Weißen nur ein Gegentor. Dabei darf man natürlich auch nicht Torhüter Ralf Fährmann vergessen, der nach einem kleinen Durchhänger zuletzt wieder mit starken Leistungen glänzte.

2. Das Restprogramm: Die sieben Gegner bis zum Saisonende heißen SC Freiburg, Hamburger SV, Borussia Dortmund, 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach, FC Augsburg und Eintracht Frankfurt. In der Hinrunde blieb das Tedesco-Team gegen diese Gegner ungeschlagen und holte drei Siege und vier Unentschieden. Das macht Mut für die Rückrunde.

3. Rekord-Doping: Zusätzliche Motivation bietet für Fährmann und Co. die Tatsache, dass sie einen neuen Sieg-Rekord einfahren können. Mit einem Heimerfolg gegen den SC Freiburg könnten die Schalker einen Vereinsrekord einstellen.

Vereinsrekord winkt

Dann hätten sie nämlich sechs Bundesligaerfolge in Serie geschafft. Das gelang erst zweimal in der Vereinsgeschichte. Einmal in der Saison 2004/2005 unter dem damaligen Trainer Ralf Rangnick, der diese Spielzeit mit der Vizemeisterschaft abschloss. Und ein zweites Mal in der Saison 2006/2007 unter Trainer Mirko Slomka. Mit Schalkes Jahrhundert-Trainer Huub Stevens hat der aktuelle Coach Domenico Tedesco übrigens schon gleichgezogen. Stevens schaffte in der Spielzeit 2011/2012 zuletzt fünf Siege nacheinander.

4. Kaum verletzte Spieler: Tedesco hat aktuell die Qual der Wahl. In allen Mannschaftsteilen hat er personelle Optionen. Momentan ist nur Thilo Kehrer wegen seiner Augenverletzung etwas gehandicapt. Die Trainingssteuerung, die der Schalker Trainer immer wieder ins Feld führt, wenn er Spielern mal eine Pause gönnt, scheint anzuschlagen. Das könnte sich als großer Vorteil gegenüber den Konkurrenten um einen internationalen Startplatz erweisen.

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„Wir haben eine sehr große Leistungsdichte im Kader. Das spornt jeden einzelnen Spieler an, ständig Gas zu geben. Ich denke, die Entscheidung, wer spielt und wer nicht, ist für den Trainer nie einfach“, betonte Bastian Oczipka zuletzt, der gleichzeitig aber auch nicht zu euphorisch werden will: „Die Tabelle ist oben eng. Unsere Ausgangslage ist gut, aber mehr auch nicht.“

Keine Anzeichen, die Bodenhaftung zu verlieren

Anzeichen, die Bodenhaftung zu verlieren, gibt es bisher nicht. Dafür sorgt schon Tedesco, der keinen Schlendrian in seinem Kader zulässt. Wer keine entsprechenden Trainingsleistungen zeigt, bekommt das - siehe Nabil Bentaleb - sofort zu spüren.

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