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Aquahaus erhöht die Preise

Baden wird schon wieder teurer

Ahaus Zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren steigen die Eintrittspreise im Aquahaus. Die Grünen sind damit nicht einverstanden.

Baden wird schon wieder  teurer

Wer das Aquahaus besucht, muss sich ab dem 1. Mai auf neue Eintrittspreise einstellen. Foto: Markus Gehring

Es ist die dritte Preiserhöhung innerhalb von drei Jahren: Die Eintrittspreise für das Aquahaus werden zum 1.Mai, mit Beginn der Freibadsaison, angehoben. Die Preissteigerung beträgt 2,5 Prozent. Zwei Beispiele: Eine Erwachsenen-Monatskarte kostet statt 47,30 Euro künftig 48,50 Euro. Der Preis für die Familien-Einzelkarte steigt von 9,40 Euro auf 9,60 Euro.

Die Anpassung liege im unteren Bereich der durchschnittlichen Kostensteigerung der Betriebsaufwendungen und Energiekosten, erklärte Erster Beigeordneter Hans-Georg Althoff am Mittwoch in der Ratssitzung. „Jeder Besucher wird durchschnittlich mit einem Betrag zwischen sechs und sieben Euro bezuschusst.“ Der Betrieb eines Bades sei ein hochdefizitäres Geschäft.

Schmerzgrenze erreicht

2016 votierte der Rat für eine Preisanhebung um zehn Prozent, 2017 für eine Steigerung um 7,5 Prozent. Mit der erneuten Anhebung sei die Schmerzgrenze für die Besucher erreicht, sagte Grünen-Ratsmitglied Dietmar Eisele. Bei relativ gleichbleibenden Besucherzahlen in den vergangenen Jahren belaste man gerade diejenigen, die dem Bad trotz Preissteigerungen die Treue halten würden. Die Antwort von Hans-Georg Althoff: „Das ist eine Grundsatzdiskussion, ob bei einer Preisanhebung weniger Besucher kommen, unabhängig davon, ob die Sonne scheint.“ Für Ahaus könne das nicht festgestellt werden.

Reinhard Horst (FDP) hielt die Preissteigerung für moderat: „Wir liegen bei den Preisen unter denen der Bäder in der Umgebung.“ Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Vortkamp sprach von einer moderaten Anhebung. Der Christdemokrat berichtete, dass es Bemühungen gebe, für das Aquahaus Einnahmequellen zu erschließen und Kosten zu sparen: „Der Zuschuss mit über sechs Euro pro Besucher ist nach wie vor hoch.“ Bis auf die Grünen-Ratsmitglieder stimmte der Rat für die Erhöhung der Eintrittspreise zum 1. Mai.

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