Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Baustein in bayrischer AG

Ahaus Das Bauzentrum Westmünsterland wird bayrisch - und bleibt doch westfälisch. Der BayWa-Konzern, die Nummer 2 im deutschen Baustoffhandel, übernimmt das Ahauser Unternehmen, das vor sieben Jahren aus der Fusion der vier regionalen Baustoffhändler Böcker, Daume, Kemper und Rudde hervorgegangen ist.

/

Bleiben Geschäftsführer: Josef Rudde (l.) und Wilm Kemper.

Der Baustoffhandel entwickelt eine Dynamik zu immer größeren Einheiten. Nach der Fusion von vier regionalen Baustoffhändlern im Jahr 2001 zum Bauzentrum Westmünsterland hat jetzt die BayWa AG den Zusammenschluss übernommen. Grothues

Die Unternehmensleitung soll weiterhin in den Händen der Geschäftsführer Josef Rudde und Wilm Kemper bleiben.

Nach dreimonatigen Verhandlungen wurden die Verträge am Donnerstag unterzeichnet. Jetzt steht nur noch die Zustimmung des Bundeskartellamtes aus. Die sei aber eher Formsache. "Wir sind nicht groß genug, als dass es in dieser Frage Probleme geben könnte", so Wilm Kemper. Das alte und neue Führungsduo betont, dass die Übernahme nicht aus der Not heraus geboren wurde, sondern ein strategischer Schritt in die Zukunft sei. Rudde: "Das Bauzentrum hat sich nach der Fusion sehr gut entwickelt. Nach Umstrukturierungen haben wir in den Jahren 2005/2006 einen Umsatzsprung von 26 auf 34 Millionen Euro gemacht." Aber, so Wilm Kemper, es zeichne sich wie in der Lebensmittel- oder Elektronikbranche ein Trend zu immer größeren Einheiten ab. "Am Ende werden nur die Großen erfolgreich sein können."

Zum jetzigen Zeitpunkt, so Rudde, habe das Bauzentrum den Schritt aus einer Position der Stärke mitgestalten können, "denn die BayWa war auf Brautschau in Nordrhein-Westfalen". Die Übernahme der Bautreff Voss-Gruppe zu Beginn dieses Jahres hatte die BayWa bereits als "wichtiges Etappenziel" in ihrem Expansionskurs bezeichnet. Zusammen mit dem Bauzentrum Westmünsterland kommt der bayrische Konzern jetzt auf 37 Standorte im nördlichen Ruhrgebiet und Münsterland. Kemper: "Schon die Fusion 2001 hat unsere Position gestärkt und Spezialisierungen ermöglicht, so dass wir unseren Radius deutlich ausweiten konnten. Diesen Weg können wir jetzt weitergehen." Für die Mitarbeiter ändere sich nichts. Auch die Traditionsnamen Böcker, Daume, Kemper und Rudde bleiben weiter als Markenzeichen erhalten.

Übernahmeespräche hat das Bauzentrum auch mit der Nummer 1 und 3 im deutschen Baustoffhandel geführt. Kemper: "Deren Entscheidungsträger sitzen aber in Frankreich und Irland. Da war uns das Traditionsunternehmen aus Bayern näher." gro

/

Bleiben Geschäftsführer: Josef Rudde (l.) und Wilm Kemper.

Der Baustoffhandel entwickelt eine Dynamik zu immer größeren Einheiten. Nach der Fusion von vier regionalen Baustoffhändlern im Jahr 2001 zum Bauzentrum Westmünsterland hat jetzt die BayWa AG den Zusammenschluss übernommen. Grothues

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Jens Spahn soll Gesundheitsminister werden

Politiker aus dem Münsterland im Kabinett der GroKo

Ahaus/Berlin. Finanzstaatssekretär Jens Spahn, Vorsitzender der CDU im Kreis Borken, soll in einer möglichen großen Koalition Gesundheitsminister werden. Das bestätigten am Samstagabend CDU-Kreise gegenüber der Münsterland Zeitung.mehr...

Holzbau-Unternehmen erweitert in Ottenstein

Terhalle investiert sechs Millionen Euro

Ahaus Die auf den Holzbau spezialisierte Terhalle Unternehmensgruppe expandiert am Standort in Ottenstein. Das Ziel ist klar.mehr...

Gefällte Bäume schrecken Ahauser auf

„Kahlschlag“ im Gehölz soll der Natur helfen

AHAUS An vielen Orten in Ahaus und seinen Ortsteilen entdecken Bürger aktuell aufgeschichtete Sträucher, Äste und gar Stämme. Dafür gibt es Gründe.mehr...

Smartel in Stadtlohn ohne Tobias Groten

Hotelprojekt an der Berkelmühle mit Verzögerung

Stadtlohn/Ahaus Eigentlich sollte das erste Smartel in Stadtlohn an der Berkelmühle entstehen. 2016 hatten Tobit Software und der Stadtlohner Hoteleinrichter Tenbrink Hotelplan gemeinsam die Idee für das Modellprojekt entwickelt. 2017, so die damaligen Pläne, sollte das Hotel gebaut werden. Jetzt wird das Hotelprojekt aber in Ahaus der Hindenburgallee verwirklicht.mehr...

Satudarah-Rocker aus Alstätte festgenommen

Rocker-Chef hatte sich im Zillertal versteckt

Alstätte/Gerlos. Monatelang fahndete die niederländische Polizei vergeblich nach Satudarah-Rocker Michel B. aus Alstätte. Dann bekam sie endlich einen Tipp.mehr...