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Detektive ermitteln Job-Ideen

Ahaus Die blütenweiße Wand ist makellos: keine Falten, keine Kanten - und das gleich beim ersten Versuch am Tapeziertisch. "Sophia ist ein Naturtalent", stellt der Ausbilder im BOZ anerkennend fest, und die 14-jährige Wessumerin strahlt - nicht nur wegen des Lobs, sondern weil sie gerade ihren Traumjob gefunden hat.

Sophia Temming ist eine von 14 Job-Detektiven, die seit Montag in eigener Sache ermitteln: "Welcher Beruf macht mir Spaß?" "Gibt es Alternativen dazu?" "Und decken sich meine Vorstellungen mit der Realität in der Werkstatt oder auf der Baustelle?" Die elf Jungen und drei Mädchen alle Schüler der neunten und zehnten Klassen der örtlichen Haupt- und Realschulen - werden am Freitag, wenn das Projekt endet, Antworten auf diese Fragen haben. Die Bürgerstiftung Westmünsterland finanziert das Projekt. Im Südkreis kennen die Jugendlichen bereits das Angebot, in Ahaus wird es in diesen Herbstferien erstmals angeboten - in Zusammenarbeit mit der BBS.

Zwei Berufsrichtungen aus den acht Bereichen Holz, Farbe, Elektro, Hauswirtschaft, Metall, Sanitär/Heizung, Kunststoff und Bauen lernen die Teilnehmer in den vier Tagen kennen. Für die meisten ist es der erste Besuch in der Arbeitswelt. Nur drei der 14 Neun- und Zehntklässler haben bereits ein Praktikum absolviert.

Wege für Mädchen

BBS-Mitarbeiterin Beuker wünscht sich, dass es mehr wären, "damit möglichst früh falsche Vorstellungen revidiert werden können". Gerade bei Mädchen, die sich zum großen Teil immer noch für Berufe mit geringen Aufstiegschancen und ebenso geringem Verdienst interessierten, sei das eine große Chance, Alternativen kennen zu lernen.

Sophia will eigentlich nicht weiter suchen. Sie hat jetzt ihre Begeisterung fürs Malerhandwerk entdeckt, "und da will ich auch demnächst ein längeres Praktikum machen". sy-

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